Lieber Schnaps als Bier

Als Investmentmöglichkeit bevorzugen wir dennoch Spirituosen. Im Gegensatz zu Bier ist der Spirituosenmarkt trotz einer deutlichen Konsolidierung in den letzten Jahrzehnten immer noch relativ fragmentiert.

Spiritousenmarkt ist attraktiver

Spirituosen bieten ein höheres Umsatzwachstum bei besserer Qualität, und der Absatz wächst sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern. Hinzu kommt, dass die Preisstaffelung von Spirituosen viel ausgeprägter ist.

In einigen afrikanischen Märkten kostet die gleiche Menge eines lokalen Schnapses ein Drittel eines Bieres. Ein seltener Remy Martin Louis XIII Jeroboam mit drei Litern kann dagegen bis zu 100.000 US-Dollar erzielen.

Wachstum in Schwellenländern

Vor dem Hintergrund des geringen Pro-Kopf-Verbrauchs internationaler Spirituosenmarken in Schwellenländern erwarten wir, dass die Wachstumschancen – sowohl auf den Konsum als auch auf die Bewertung der Industrie bezogen – entsprechend groß sind. Diageo beispielsweise, der weltweit führende Spirituosenhersteller, ist durch seine globale Präsenz und die Preisgestaltung seines breiten Produktangebots sehr gut positioniert.

Paul Flood ist Portfoliomanager des BNY Mellon Global Multi-Asset Income Fund bei Newton

Foto: BNY Mellon

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