Börse Stuttgart erweitert ihre Infrastruktur für Kryptowährungen

Die Gruppe Börse Stuttgart arbeitet an einer Infrastrukur für Kryptowährungen und Tokens aus Initial Coin Offerings (ICOs). Geplant ist eine App zum Handel von Kryptowährungen, eine ICO-Plattform, ein Handelsplatz für Kryptowährungen sowie Lösungen, um digitale Assets sicher zu verwahren.

Die Börse Stuttgart will einen Handelsplatz für Kryptowährungen aufbauen.
Die Börse Stuttgart will einen Handelsplatz für Kryptowährungen aufbauen.

Die Gruppe Börse Stuttgart will eine durchgehende Infrastruktur für digitale Assets schaffen. Nach dem Start der App Bison sollen eine Plattform für Initial Coin Offerings (ICOs), ein multilateraler Handelsplatz für Kryptowährungen sowie Lösungen für die sichere Verwahrung entstehen. Damit wolle die Börse Stuttgart zur Akzeptanz digitaler Assets beitragen.

Der Start von Bison ist für Herbst geplant, die Plattform soll den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen. Hinzu kommen soll die ICO-Plattform, die die Ausgabe digitaler Tokens erlauben werde. Diese Tokens können helfen, Unternehmen zu finanzieren oder Verträge und Vermögenswerte abbilden. ICOs sollen über die Plattform standardisiert und transparent ablaufen.

Bedarf nach reguliertem Handel mit Kryptowährungen

Parallel baue die Gruppe Börse Stuttgart einen multilateralen und regulierten Handelsplatz für Kryptowährungen auf. „Auf dem Handelsplatz sollen über unsere ICO-Plattform ausgegebene Tokens im Sekundärmarkt gehandelt werden. Dies ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ICOs“, sagt Alexander Höptner, Sprecher der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart.

„Gleichzeitig gehen wir auf den Bedarf privater wie institutioneller Anleger nach einem regulierten und vertrauenswürdigen Umfeld für den Handel mit Kryptowährungen ein.“ Neben den Tokens der ICOs würden auch etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum gehandelt. „Bei der Ausgestaltung der strategischen Vorhaben arbeiten wir eng mit den Gremien und insbesondere den Aufsichtsbehörden zusammen“, so Höptner.

Hinzu kommt nach Aussagen der Börse Stuttgart die Möglichkeit, digitale Vermögenswerte sicher zu verwahren. Dieser Service soll bereits zum Start von Bison angeboten werden und später auch mit den übrigen Angeboten kompatibel sein. (kl)

Foto: Shutterstock

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