2. März 2018, 07:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die positiven Folgen von Regulierung und der geheimnisvolle Bitcoin-Gründer

Die mögliche Regulierung von Initial Coin Offerings (ICOs) in den Vereinigten Staaten könnte durchaus positiv für den Krpytomarkt sein. Und es gibt neue Gerüchte rund um die mysteriöse Identität des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto. Gastbeitrag von Mati Greenspan, Etoro

Craig-wright-bitcoin-satoshi-nakamoto-80063820 in Die positiven Folgen von Regulierung und der geheimnisvolle Bitcoin-Gründer

Craig Wright hat selber angegeben, einer der Gründer von Bitcoin zu sein, der bisher nur unter dem Pseudonym Sakoshi Nakamoto bekannt war. Beweise dafür hat er allerdings nicht geliefert.

Der Markt für Kryptowährungen reift und auch Regierungen und Aufsichtsbehörden scheinen lernen, wenn es darum geht, mit unerwünschten Facetten der Branche umzugehen: So greift etwa die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) Berichten zufolge seit kurzem deutlich stärker durch.

Sowohl das “Wall Street Journal” als auch die “New York Times” berichteten darüber, dass die Behörde unzählige Zwangsvorladungen an Mitarbeiter von ICO-Projekten verschickt habe.

Das muss nicht zur Folge haben, dass alle ICOs stillgelegt werden, weil es sich wohl nicht um ein pauschales Verbot nach chinesischem Vorbild handelt. Vielmehr dürfte es den Behörden vor allem darum gehen, Informationen von einigen fragwürdigeren Projekte einzuholen.

Das wäre insgesamt eine gute Sache und dürfte dafür sorgen, dass der Markt an Seriosität gewinnt. Sobald das System bereinigt ist, könnte die Branche wieder aufblühen. Die Preise der Kryptowährungen hat die Nachricht indes bisher kaum beeinflusst.

Rätselhafter Tod des möglichen Bitcoin-Erfinders

Eines der größten Mysterien in der Krypto-Welt ist die ungeklärte Identität des Blockchain-Erfinders, der lediglich unter dem Alias Satoshi Nakamoto bekannt ist. Derzeit erhält eine seit längerem kursierende Theorie neuen Nährboden.

Eine weitverbreitete Theorie lautet, dass es sich bei dem Bitcoin-Erschaffer um den verstorbenen Ex-Polizisten und Krypto-Enthusiasten Dave Kleiman handeln soll. Seine Leiche wurde 2013 unter rätselhaften Umständen gefunden.

Rechtsstreit um eine Million Bitcoin

An der Seite Kleimans lag Berichten zufolge eine Handfeuerwaffe und obwohl dort keine Patronenhülsen gefunden wurden, gab es ein Einschussloch in der Matratze. Zuvor hatte sich Kleiman schwerwiegend mit dem resistenten Bakterium MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) infiziert – seine Todesursache aber ist bis heute ungeklärt.

Im Jahr 2015 behauptete Craig Wright, ein früherer Partner Kleimans, dass er – zusammen mit Kleiman – hinter der Erfindung steht. Aktuell streitet er sich vor Gericht mit Kleimans Familie über die Summe von rund einer Million Bitcoin, welche die beiden Entwickler in der Frühphase der Kryptowährung geschürft haben sollen. Die Familie hat Wright angeklagt.

Wright soll Urkunden gefälscht und die Bitcoin unterschlagen haben, lautet der Vorwurf, der nun gerichtlich geklärt wird. Weil der Fall jetzt im politischen und medialen Rampenlicht steht, wird es interessant zu beobachten sein, was in dieser Angelegenheit möglicherweise noch zutage gefördert wird.

Mati Greenspan ist Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform Etoro

Foto: BBC News via AP

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Telefonica und Allianz starten Glasfaserprojekt in Deutschland

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat sich beim Glasfasernetz-Ausbau die Allianz als Partner an Bord geholt. Beide Konzerne sollen jeweils zur Hälfte am Gemeinschaftsprojekt beteiligt sein, teilten sie am Donnerstag in Madrid und München mit.

mehr ...

Immobilien

Karlsruhe weist Eilantrag gegen Berliner Mietendeckel ab

Kurz vor Inkrafttreten der zweiten Stufe des umstrittenen Berliner Mietendeckels hat das Bundesverfassungsgericht einen vorläufigen Stopp abgelehnt. Die Karlsruher Richter wiesen den Eilantrag einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ab, die in Berlin 24 Wohnungen vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Die Halver-Kolumne: US-Wahl – So viel mehr als nur eine normale Wahl

Der politische Höhepunkt 2020 steht kurz bevor und die Börsen sind nervös. Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der US-Präsidentschaftskandidaten kann man getrost von einer Richtungswahl sprechen. Besonders spannend sind die Fragen, ob bzw. wann es einen Sieger gibt, ein knappes Ergebnis überhaupt akzeptiert oder sogar als Wahlbetrug bezeichnet wird. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Zweiter Chef bei Exporo

Herman Tange verstärkt ab sofort das Management-Team der Crowdinvesting-Plattform Exporo als Co-CEO an der Seite von Simon Brunke und soll in den Vorstand der Exporo AG berufen werden, sobald die formellen Anforderungen dafür erfüllt sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance mit 650-Millionen-Dollar-Closing in San Francisco

Der Asset Manager Deutsche Finance und SHVO Capital haben gemeinsam für ein institutionelles Joint Venture um die Bayerische Versorgungskammer den Gebäudekomplex „Transamerica Pyramid“ in San Francisco erworben.

mehr ...

Recht

Das sollten private Vermieter beachten

Die meisten Wohnungen gehören in Deutschland Privatleuten. Sie vermieten meistens nur ein oder zwei Einheiten. Kleinvermieter nutzen die Immobilie häufig als Kapitalanlage oder als Finanzierungsbeitrag zum Bau des Eigenheims. Worauf es für private Vermieter ankommt.

mehr ...