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10. April 2018, 14:00
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Ertragsbringer Short-Aktien, Gold und Anleihen

Die Lage an den Kapitalmärkten wird in den kommenden Monaten für Anleger zu einer Herausforderung, die Suche nach Ertragsquellen zu einer komplexen Aufgabe. Wie sie gelingen kann und woher die Performance-Beiträge kommen könnten, weiß Dr. Oliver Stolte, Alpine Trust Management AG.

Oliver-Stolte-Kopie in Ertragsbringer Short-Aktien, Gold und Anleihen

Oliver Stolte, Alpine Trust Management

Mit der ausschließlich an den US-Aktienmärkten stattgefundenen Kursrallye im Januar wurde einmal mehr die finale Phase des endenden Börsenzyklus unterstrichen. Der S&P 500 legte – nahezu linear – im Januar von 2.700 auf 2.880 Punkte zu. Ein derartiger Verlauf, der nicht mehr von Fundamentaldaten gestützt ist, der ohne Rücksetzer verläuft und vor allem, der nur in einer Region zu verzeichnen ist, stellt ein finales Over-Shooting dar, dass das Ende des seit 2009 andauernden Aufwärtstrends markiert.

Anleihen der ersten Qualität kamen, durch die Erwartung stärker steigender US-Zinsen und erster EZB-Zinserhöhungen nach dem QE-Ende im September 2018, weiter unter Druck. Dadurch könnten nun vermehrt auch Titel im mittleren Laufzeitensegment mit minimal positiven Renditen aufwarten.

Nachrichtlich sei festgehalten, dass die Fed am 21. März ihren Leitzins um 0,25 Prozent auf einen neuen Korridor von 1,25 bis 1,50 Prozent angehoben hat und noch zwei weitere Zinserhöhungen für 2018 sowie drei weitere für 2019 von den Marktteilnehmern erwartet werden.

Anleihen der zweiten Qualität stark gewichtet

Anleihen der zweiten Qualität folgten dem Risk-off-Modus an den Aktienmärkten bisher nicht, kamen aber auch am längeren Ende aufgrund der Erwartung steigender Zinsen leicht unter Druck. Die gebotenen Kupons überkompensieren allerdings die Kursrückgänge hier. Wir sind in diesem Segment stark investiert – allerdings ausschließlich in kurzen Laufzeiten bis maximal 2020/21 sowie nahezu ausschließlich im oberen Bonitätsbereich dieser High Yields.

Gold notierte zunächst freundlich bis auf 1.350, um dann aber in eine zähe Seitwärtsentwicklung zwischen 1.310 und 1.350 US-Dollar je Unze zu laufen. Wir sind maximal in Gold investiert – allerdings seit Dezember 2016 Euro-hedged.

Seite zwei: Entwicklung des Währungspaares Euro/Dollar

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