15. November 2018, 15:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Raum für eine staatliche Kryptowährung?

Schweden plant, im nächsten und übernächsten Jahr die e-krona einzuführen. Darüber, ob man eine von der Zentralbank initiierte Kryptowährung braucht, sprachen Kerstin af Jochnick von der schwedischen Zentralbank und Professor Sandner von der Frankfurt School of Finance. Die ersten Eindrücke vom Faros Institutional Investors Forum.

Jochnick-stelter-sandnervDSC00396 in Raum für eine staatliche Kryptowährung?

Professor Dr. Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance (links außen) diskutierte mit Kerstin af Jochnick von der Sveriges Riksbank über Kryptowährungen und die nötige Infrastruktur. Dr. Daniel Stelter, Gründer von Beyond the obvious, moderierte.

Professor Dr. Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance (links außen) diskutierte mit Kerstin af Jochnick von der Sveriges Riksbank über Kryptowährungen und die nötige Infrastruktur. Dr. Daniel Stelter, Gründer von Beyond the obvious, moderierte.Kryptisch war die Überschrift der ersten Keynote des Faros Institutional Investors Forum, passend zum Thema: “Who needs a CBDC?”. Darüber sprach Kerstin af Jochnik, die erste stellvertretende Präsidentin der schwedischen Zentralbank, Sveriges Riksbank.

CBDC steht für Central Bank Digital Currency, die Notenbank plant, mit der e-krona eine von der Zentralbank ausgegebene digitale Währung einzuführen. “Geld hat sich immer an neue Technologien angepasst.”, sagte Jochnick. Das schwedische Bezahlsystem sei nahezu bargeldlos. Die jüngste Entwicklung seien Kryptowährungen wie Bitcoin, die als Alternative zu Fiatwährungen entstanden sind.

Instabiles Geldsystem ohne e-krona

“Die Schlüsselfrage ist, ob es noch einen Raum für die Zentralbank gibt, oder ob wir uns auf den privaten Sektor verlassen und ihm das Bezahlsystem überlassen können”, so Jochnick.

Gäbe es keine e-krona, würde das Vertrauen in das schwedische Geldsystem sinken, das Bezahlsystem wäre instabiler, insbesondere ältere Menschen könnten finanziell ausgeschlossen werden und die Entwicklung des monetären Systems wäre von privaten Gewinninteressen geprägt, behauptete Jochnick.

Seite zwei: So soll die e-krona funktionieren

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Branchenstudie: Versicherer sehen durch Corona mehr Chancen als Herausforderungen

Die Corona-Krise hat weltweit zu einem hohen Maß an Unsicherheit geführt. Rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie stellt sich zumindest für die deutsche Versicherungswirtschaft die Situation deutlich positiver dar als noch zu Beginn. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY und der V.E.R.S. Leipzig GmbH hervor. Die Gründe.

mehr ...

Immobilien

Software für Baufi-Vermittler erhöht Effizienz

Der Arbeitsalltag für Finanzierungsvermittler hat sich nicht zuletzt dank der Digitalisierung stark verändert: Tätigkeiten, die früher pro Kunde mehrere Stunden Zeit kosteten, lassen sich heute dank weniger Klicks sofort erledigen. Doch unterschiedliche Lead Schnittstellen und Accounts auf verschiedenen Plattformen erschweren den Prozess. Für dieses Problem hat die FinLink GmbH ihre gleichnamige Software entwickelt.

mehr ...

Investmentfonds

M&G Investments: Platzt die Tech-Blase doch?

Nach atemberaubenden Kursgewinnen in diesem Jahr verlor der US-Technologiesektor innerhalb von nur vier Handelstagen rund 10 Prozent, setzte wieder zur Erholung an und steht seither sehr unter Beobachtung. Stuart Canning, Multi-Asset-Spezialist bei M&G Investments mit seiner Einschätzung zur Lage.

mehr ...

Berater

Sparquote dürfte 2020 auf rund 16 Prozent steigen

Die Coronakrise dürfte die Sparquote in Deutschland nach Einschätzung der DZ Bank in diesem Jahr auf einen Rekordwert treiben. Nachdem die Verbraucher bereits im ersten Halbjahr 2020 deutlich mehr Geld auf die hohe Kante legten als üblich, erwarten die Experten des genossenschaftlichen Spitzeninstituts dies auch für die nächsten Monate.

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium lanciert Zertikat für Schweizer Profi-Investoren

Der Hamburger Logistik-Assetmanager Solvium Capital bringt die Assets „Schiffscontainer“ und „Wechselkoffer“ über ein Zertifikat auf den Schweizer Markt. Dazu ist das Unternehmen eine neu geschlossene Partnerschaft mit dem Züricher Verbriefungsspezialisten Gentwo eingegangen.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...