Anzeige
19. Juli 2018, 08:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rückkehr der Absolute-Return-Strategien

2016 war mit steigenden Märkten und wenig Volatilität kein günstiges Umfeld für Absolute-Return-Fonds. Mit der höheren Volatilität und wachsenden Sorgen der Anleger steigt die Nachfrage nach den Strategien wieder an. Doch nicht alle Fondsmanager werden erfolgreich sein. Gastbeitrag von Gilles Sitbon, Sycomore

Gilles-Sitbon-Kopie in Rückkehr der Absolute-Return-Strategien

Gilles Sitbon: “Das Problem ist, dass viele Hedgefonds zu oft dieselben direktionalen Wetten eingehen.”

2017 war ein gutes Jahr für Absolute-Return-Fonds in Europa. Gerade in Deutschland zog die Nachfrage an: Die Branche verzeichnete das stärkste Wachstum seit 2010. Nach einem enttäuschenden 2016 vertrauten im vergangenen Jahr viele Anleger den spezialisierten alternativen Anlagekonzepten wieder.

Eine erfreuliche Entwicklung für Hedgefonds, doch die Rendite der Absolute-Return-Strategien konnte den Erwartungen oft nicht standhalten. Die gleichmäßig steigenden Aktienkurse stellten die Assetklasse vor Herausforderungen; ihre Stärken kann sie vielmehr in volatilen Marktphasen ausspielen.

Anleger werden vorsichtiger

Die guten Wachstumszahlen der Absolute-Return-Fonds sind auch darauf zurückzuführen, dass Anleger jetzt vorsichtiger werden. Die zuletzt niedrige Volatilität sowie die Tatsache, dass wir uns im achten Jahr eines Bullenmarktes befinden, erwecken für viele Investoren den Eindruck einer späten Zyklusrallye. Sie bereiten sich auf ein volatileres Marktumfeld vor und beginnen, sich defensiver aufzustellen.

Auch wir glauben, dass die Volatilität wieder zunehmen wird. Die Normalisierung der Zentralbankpolitik zusammen mit einem stärker synchronisierten globalen Wachstum sind die Grundlage für eine nachhaltigere Marktentwicklung. Auf der Risikoseite steht hingegen, dass wir noch nicht wissen, was Brexit und Trump praktisch bedeuten.

Wachsende Unsicherheit

Eine Erhöhung des US-Defizits, die Einschränkung des Welthandels und ein Wiederaufleben des Protektionismus sind ernsthafte Bedrohungen für die globale Wirtschaft. In Europa bereitet insbesondere Italien Sorgen, die neue Regierung könnte die Verschuldung des Landes dramatisch in die Höhe treiben und damit die Zukunft des Euro ernsthaft gefährden.

Seite zwei: Die Herausforderungen für Absolute-Return-Manager 

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Urteil: Versicherer dürfen sich Vergleichsportalen nicht entziehen

Versicherer dürfen sich dem Kfz-Versicherungsvergleich von Check24 nicht entziehen. Das urteilte jetzt das Landgericht Köln (Aktenzeichen 31 O 376/17) und wies dahingehend die Klage der Huk-Coburg gegen das Münchner Vergleichsportal zurück.

mehr ...

Immobilien

Ab auf die Insel: Privatinsel in Irland steht zum Verkauf

Wer schon immer von einer eigenen Insel geträumt hat, könnte sich diesen Traum in Irland erfüllen – das nötige Kapital vorausgesetzt. Die Privatinsel “Horse Island” steht zum Verkauf, mitsamt einem gerämigen Anwesen. Sogar ein Hubschrauberlandeplatz steht zur Verfügung.

mehr ...

Investmentfonds

Was Bella Italia noch retten kann

Italien ist praktisch pleite und braucht eine europäische Lösung. Eine italienische und damit finale Euro-Krise ist aller Voraussicht nach nicht das, was Brüssel will. Die Halver-Kolumne 

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...