Sommerliche Ruhe spätestens im September vorbei

Die Ruhe an den Finanzmärkten wird spätestens im September enden. Dessen ist sich Robert Greil von Merck Fink sicher, der einen Blick auf die kommende Woche und ihre Konjunkturdaten wirft. Was in der kommenden Woche wichtig ist:

Robert Greil, Merck Finck:
Robert Greil: „Noch sind die Märkte in einem gemächlichen Seitwärtstrend, doch spätestens im September wird sich das ändern.“

An den Finanzmärkten herrscht bisher sommerliche Ruhe, die Aktien- und Rentenmärkte schwankten diese Woche wenig. „Noch sind die Märkte in einem gemächlichen Seitwärtstrend, doch spätestens im September wird sich das ändern, wenn politisch brisante Themen von Italien über die Handelskonflikte bis zum Brexit wieder mehr Bewegung in die Märkte bringen“, sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.

Wenige bedeutende Konjunkturdaten

In der nächsten Woche würden nur wenige bedeutende Konjunkturdaten anstehen – zudem laufe die Halbjahreszahlensaison der Unternehmen aus. In Deutschland sei das Highlight das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal, das am Dienstag zusammen mit den finalen Juli-Inflationszahlen und den ZEW-Konjunkturerwartungen kommt.

Für die Eurozone insgesamt werde am Montag die Industrieproduktion im Juni publiziert und tags darauf die zweite Wachstumsschätzung für das zweite Quartal, bevor am Donnerstag noch die Handelsbilanz für Juni und am Freitag ebenfalls die finalen Inflationszahlen für Juli folgen.

Zahlen für Großbritannien, die USA und Asien

Ebenfalls am Dienstag werde Großbritanniens Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der britische Inflationsbericht am Mittwoch und die Einzelhandelsumsätze am Donnerstag.

In den USA kommen ab Wochenmitte nach Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion im Juli am Donnerstag noch diverse Immobilienmarktdaten sowie am Freitag das Michigan-Verbrauchervertrauen für August. In Asien seien Chinas Juli-Zahlen für Einzelhandel und Industrie die wichtigsten Daten. In Japan stehe am Donnerstag noch die Juli-Handelsbilanz an.

Foto: Merck Finck

 

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