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4. Oktober 2018, 11:21
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Stabilität im Anleihen-Portfolio durch Qualitätsfaktoren

Qualitätsfaktoren haben sich bei Aktien als wertschöpfende Anlagestrategie bewährt, lassen sich aber auch auf Unternehmensanleihen anwenden. Die Idee klingt einfach.

Teil fünf der Cash.-Online-Reihe zum Thema Factor Investing. Gastbeitrag von Michael Venø Munksgaard, Jyske Invest.

Stabilität im Anleihen-Portfolio durch Qualitätsfaktoren

Michael Venø Munksgaard: “Unternehmen mit hoher Qualität schneiden im schwierigen Marktumfeld meist besser ab.”

Anlagen in profitablen und marktführenden Unternehmen mit gesunden Bilanzen werfen langfristig höhere Renditen ab, da diese in der Regel einen positiven Cashflow generieren.

Nach einer auf Qualitätsfaktoren basierenden Risikoprämienstrategie werden grundsätzlich starke und robuste Unternehmen ausgewählt, die rentabel und vom Wirtschaftszyklus unabhängig sind.

Risiken bei Anlagen in Wachstumsunternehmen

Dagegen erscheinen Anlagen in Wachstumsunternehmen gerade in positiven Märkten sehr verlockend. Solange der Markt positiv ist, können solche Unternehmen attraktive Renditen erwirtschaften. Bei einer Marktkorrektur sind die Gewinne jedoch oftmals negativ betroffen.

Trotz beeindruckender Gewinne in Aufschwungphasen können Wachstumsunternehmen nicht unbedingt einen freien Cashflow generieren. Die Ursache dafür sind oft große, kreditfinanzierte Investitionsprogramme.

Bei einer konjunkturellen Wende stagniert das Wachstum, und es sind nicht ausreichende Mittel zur Fortsetzung des Investitionsprogramms und – schlimmstenfalls – für die Rückzahlung der Schulden vorhanden.

Seite zwei: Qualitätsfaktoren funktionieren umgekehrt”

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