Anzeige
23. Januar 2018, 13:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Warum der Kurssturz gut für Bitcoin war

Der Bitcoin könnte dank seines Kurssturzes ein Comeback feiern. Zum ersten Mal seit Monaten steigen die Chancen wieder, dass der Bitcoin die Nummer eins der Kryptowährungen bleiben könnte. Warum das so ist: Gastbeitrag von Mati Greenspan, Etoro

Blockchain-bitcoin-shutterstock 477883813 in Warum der Kurssturz gut für Bitcoin war

Die Bitcoin-Blockchain wurde durch den Preisverfall der Währung entlastet.

Das Bitcoin-Netzwerk weist Anzeichen einer Erholung auf: Das Backlog an Transaktionen leert sich. In diesem Zusammenhang war der jüngste Pullback des Bitcoin-Kurses ein wahrer Segen. Die Preisbewegung und der Abverkauf bei Kryptowährungen waren für Bitcoin sehr gut.

Zum ersten Mal seit Monaten gibt es Signale, dass Bitcoins Chancen, auch weiterhin die Nummer eins der digitalen Währungen zu bleiben, steigen und es somit auch wieder die Aussicht auf ein weltweites und grenzenloses Geldsystem gibt.

Obwohl das Bitcoin-Netzwerk nicht so schnell wächst wie der Bitcoin-Preis, wurde jüngst ein sehr deutlicher Anstieg bei der Zahl der vollen Nodes verzeichnet. Nodes sind Bitcoin-Clients, die – anders als einfache Wallets – die gesamte Bitcoin-Blockchain heruntergeladen haben und damit helfen können, ausstehende Transaktionen zu verifizieren.

Weniger Stau in der Blockchain

„Um zu skalieren, benötigt das Bitcoin-Netzwerk aber Zeit – trotz seiner weitverbreiteten Nutzung. Dies gestaltet sich insbesondere dann schwierig, wenn die Zahl der Transaktionen in die Höhe schnellt.

Wegen des fallenden Kurses war die Transaktionsrate zuletzt spürbar zurückgegangen. Auf dem Allzeithoch im Dezember gab es mehr als 4,7 Transaktionen pro Sekunde. Diese Zahl hat sich mittlerweile auf ein deutlich nachhaltigeres Level von 3,24 reduziert. Seit dem 8. Dezember gab es im Backlog zu jedem Zeitpunkt mehr als 100.000 offene, unbestätigte Transaktionen. Heute Morgen lag diese Zahl bei 55.000 – ein weitaus normaleres Niveau.

In der Zwischenzeit wurde damit begonnen, Lösungen zu implementieren, um die Gesamtleistung des Netzwerks zu verbessern. Die beiden größten Lösungen sind derzeit Segwit und Lightning. Segwit gibt es seit August, aber die Nutzer haben es nur sehr langsam angenommen.

Das Lightning-Netzwerk hingegen ist wesentlich neuer und nach monatelagen Tests werden aktuell die ersten Transaktionen hiermit vollzogen.

Mati Greenspan ist Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform Etoro

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Arbeiten im Alter: Wenn die Rente (nicht) reicht

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren nach Übergang in eine Altersrente erwerbstätig: Besondern Frauen sind betroffen. Rund  31 Prozent gehen einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern 28 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...