21. Januar 2019, 16:30
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Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

Absolute-Return: Volatilität ist an sich nichts schlechtes

Claudia Röring: “In schwierigen Marktphasen trennt sich die Spreu vom Weizen.”

Cash.: Was sind die Chancen von Absolute-Return-Fonds in den kommenden zwei Jahren?

Röring: Nachdem die expansive Politik der 
Notenbanken über Jahre die Zinsen niedrig
gehalten haben und bis zum Frühjahr in
Europa, beziehungsweise Herbst dieses Jah
res in den USA, für immer neue Höchststän
de an den Aktienmärkten sorgten, betrachten viele Anleger ihre Vermögensaufteilung
kritischer.

Viele Rentenpapiere bieten nach
wie vor keine auskömmlichen Erträge, aber
auch die Risiken einer „long-only“ Aktien
anlage rücken in den Vordergrund.

So sind
 für viele Anleger Strategien, die Aktien 
Long/Short verwalten, oder marktneutrale
Aktienanlagen ein interessanter Weg, um
 am Aktienmarkt mit begrenztem Marktrisiko teilzunehmen.

Diese Strategien profi
tieren insbesondere dann, wenn sich nicht
 alle Aktien gleichgerichtet bewegen, sondern wenn sich die Performance der Einzeltitel deutlich unterscheidet, also die Dispersion besonders hoch ist.

Auch Global-Macro-Strategien profitieren in einem Umfeld steigender Zinsen und bei unterschiedlichen Zins- und Wechselkursentwicklungen in verschiedenen Märkten und Marktsegmenten, da sich hieraus Arbitragemöglichkeiten ergeben.

Seite zwei: Die größten Risiken von Absolute-Return-Fonds

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