15. Februar 2019, 11:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

China kämpft gegen Abschwung

In China ist die Kreditvergabe auf ein Rekordhoch gestiegen. Damit wächst das Schuldenproblem des Landes. Die Regierung fordert die Banken dazu auf, mehr Kredite zu vergeben. So kämpft China gegen die konjunkturelle Flaute.

Yi-Gang-praesident-chinesische-zentralbank-101481903 in China kämpft gegen Abschwung

Yi Gang ist Präsident der chinesischen Zentralbank, Peoples Bank of China (PBOC).

Die Bemühungen der chinesischen Führung zur Abfederung der konjunkturellen Schwäche schlagen sich in einer hohen Kreditvergabe durch die Banken nieder.

Nach Regierungsdaten vom Freitag haben die Geldhäuser Chinas im Januar so viele neue Kredite vergeben wie noch nie. Der Gesamtwert betrug 3,23 Billionen Yuan (etwa 420 Milliarden Euro). Das ist die höchste Kreditsumme in einem Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1992.

Zentralbank lockert Mindestreserve-Anforderungen

Die jüngsten Daten sind zwar mit etwas Vorsicht zu genießen, weil sie um die Zeit des chinesischen Neujahresfests, das dieses Jahr im Februar stattfand, herum erhoben wurden. In dieser Zeit treten oft wirtschaftliche Vorzieh- oder Nachzieheffekte auf, weil während der Feierlichkeiten die wirtschaftliche Aktivität ruht.

Dennoch deuten die Daten an, wie stark sich die politische Führung und die Notenbank Chinas gegen den konjunkturellen Abschwung stemmen. Die nationalen Banken sind seit längerem aufgefordert, ihre Kreditvergabe auszuweiten, um die Konjunktur anzuschieben.

Die Zentralbank greift ihnen dabei unter die Arme, indem sie beispielsweise die Mindestreserve, die Banken bei der Notenbank unterhalten müssen, zuletzt im Januar gesenkt hat. Dies erhöht den Kreditvergabespielraum der Banken. (dpa-AFX)

Foto: Song Fan/Imaginechina/dpa

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Deutlicher Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

Das Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” zeigt einen deutlichen Rückgang der Zahl dauerhaft gestohlener Kraftfahrzeuge (Kfz) in Deutschland. Insgesamt 16.613 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Berichtsjahr 2018 entwendet. Wie sich der Trend entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Abwarten und Geld parken

Wirtschaftspolitische Spannungen wie der Handelskonflikt zwischen China und den USA, ein immer wahrscheinlicher werdender No-Deal-Brexit und Rezessionsängste schüren bei Anlegern Unsicherheit. Was tun mit dem Geld? Ein Kommentar von Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der Crowdinvestment-Plattform zinsbaustein.de.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

“Dann ist es vorbei”: Finnland setzt Johnson Frist beim Brexit

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...