26. Februar 2019, 12:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Elon Musk erneut im Clinch mit US-Börsenaufsicht

Elon Musk ist bekannt dafür, großartige Versprechen zu machen, die er selten einhalten kann, weil er den Zeitplan zu knapp kalkuliert hat. Seine Kapitalgeber kann er meist mit der Qualität der Produkte von Tesla oder SpaceX überzeugen, Ärger droht Musk aber –nicht zum ersten Mal– von der US-Börsenaufsicht SEC.

Tesla-elon-musk-sec-shutterstock 754093387 in Elon Musk erneut im Clinch mit US-Börsenaufsicht

Teslas Model X ist der Familienwagen unter den Teslas. Tesla-Chef, Elon Musk, hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Probleme mit der Börsenaufsicht SEC.

60 Zeichen werden Elon Musk wahrscheinlich vor Gericht bringen. Mit einem Tweet hat der Tesla-Chef eine Auflage der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) verletzt. Musk müsste sich jede schriftliche Kommunikation, die den Kurs der Tesla-Aktie beeinflussen könnte, von einem Anwalt genehmigen lassen. Diese Auflage hat Elon Musk im Februar missachtet.

Elon Musk twittert weiter

Die Vorgabe der SEC ist eine Folge des Rechtsstreits mit der Börsenaufsicht im Sommer 2018. Damals hatte Musk via Twitter angekündigt, dass Tesla privatisiert würde, zu einem Aktienpreis von 420 US-Dollar, und dass die Finanzierung schon gesichert sei. Diese Behauptung war laut SEC haltlos. Es kam zu einem Vergleich. Beinahe hätte Musk das Recht verloren, börsennotierte Unternehmen zu leiten.

Doch Musk hält sich nicht an die Vorgabe der Behörde. Vor ein paar Tagen twitterte er:

Daraufhin forderte die US-Börsenaufsicht einen Bundesrichter in New York auf, den Tesla-Gründer der Missachtung des Gerichts für schuldig zu befinden. Das geht aus einem entsprechenden Antrag hervor, den die SEC beim zuständigen Gericht in Manhattan eingereicht hat. Die Tesla-Aktie fiel daraufhin nachbörslich zeitweise um mehr als fünf Prozent.

Seite zwei: So reagiert Musk auf den Vorwurf der Aufsicht

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

Performance-Marketing als Treiber des Online-Recruiting

Recruiter, die heute noch junge Nachwuchstalente für sich gewinnen wollen, müssen neue Wege gehe. Werbung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram bietet dabei unglaubliche Chancen und kann gleichzeitig zur Kostenreduktion führen. Gastbeitrag von Dawid Przybylski

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...