EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

Nach einem Jahrzehnt steigender Umsätze und Gewinne scheint sich der Wind zu drehen.

So habe sich der operative Gewinn (Ebit) der Dax-Konzerne im vergangenen Geschäftsjahr um zusammengerechnet etwa sieben Prozent auf rund 119 Milliarden Euro verringert.

Die Mehrheit der 29 ausgewerteten Top-Konzerne meldete sinkende Gewinne – nur zwölf Unternehmen verdienten im Vergleich zum Vorjahr mehr. Der Umsatz – ohne Banken – stieg hingegen leicht um 1,4 Prozent auf 1.331 Milliarden Euro.

Handelsstreit belastet Geschäfte

Vor allem in der zweiten Jahreshälfte häuften sich die Probleme. So belastete der Handelsstreit zwischen den USA und China EY zufolge zunehmend die Geschäfte der Industrieunternehmen.

Hinzu kamen die Probleme der Autohersteller bei der Umstellung auf das neue Abgasprüfverfahren WLTP. Allein im vierten Quartal schrumpfte der operative Gewinn der Börsenschwergewichte den Angaben zufolge zusammengerechnet um 29 Prozent auf rund 18,9 Milliarden Euro.

Seite zwei: „Der Wind hat sich gedreht“

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