Gold-ETFs profitieren von Coronakrise

Während COVID-19 die globalen Märkte erschüttert hat, erreichten die Bestände an goldbesicherten ETFs im Monat März einen neuen Höchststand.

Laut aktueller Daten des World Gold Councils stiegen die Nettomittelzuflüsse um 5 Prozent bzw. um 8,1 Mrd. US-Dollar. Insgesamt verzeichneten Gold-ETFs ein Rekordquartal. Die Nettomittelzuflüsse in goldbesicherten ETFs beliefen sich in den ersten drei Monaten 2020 auf 23 Mrd. US-Dollar, was dem größten Quartalszuwachs in der Geschichte entspricht. Dabei führten europäische ETFs mit einem Anstieg der verwalteten Vermögen von 4,4 Mrd. US-Dollar (5,8 Prozent AuM).

Die wesentlichen Highlights:

  • Anfang März hat Gold die meisten wichtigen Anlageklassen in diesem Jahr übertroffen, bei einer Steigerung von mehr als 7 Prozent. Im vergangenen Jahr verzeichneten Gold-ETFs mit einem Anstieg des verwalteten Vermögens um 57 Prozent den höchsten jährlichen Zuwachs seit der Finanzkrise.

Regionale Aufteilung:

  • Europäische Fonds führten mit einem Wachstum von 4,4 Mrd. US-Dollar bei den verwalteten Vermögen (5,8 Prozent AuM).
  • Nordamerikanische ETFs trugen mit 4 Prozent zum Vermögenswachstum bei (3,2 Mrd. US-Dollar).
  • Asiatische Fonds, vor allem in China, schlossen den Monat ebenfalls mit starken Zuflüssen ab, die 309 Mio. US-Dollar (6,4 Prozent AuM) einbrachten.
  • Währenddessen wuchsen die Gold-ETFs in anderen Regionen um 9,4 Prozent (249 Mio. US-Dollar).

Das weltweite Handelsvolumen von Gold belief sich im März 2020 auf durchschnittlich 236 Milliarden US-Dollar pro Tag, was einem Anstieg von 61 Prozent im Jahresvergleich entspricht.

Foto: Shutterstock

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