19. Februar 2020, 10:13
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Goldpreis bald bei 2.000 US-Dollar?

Goldinvestoren sind auf dem besten Weg Gewinne einzufahren. Die Stimmung in der Goldbranche ist bestens. Auf der Vancouver Resource Investment Conference gab es interessante Beiträge, besonders auch im Bereich der Junior-Unternehmen. John Kaiser (Kaiser Research) ist einer der Branchenkenner, die an einem deutlich höheren Goldpreis noch in diesem Jahr glauben.

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In den USA steigt das Defizit immer weiter, die Inflation ist niedrig und Unsicherheiten begleiten uns. Die weltweit immensen Schulden treiben immer mehr Anleger in den Goldbereich und sind für den Goldpreis somit positiv. Aus charttechnischer Sicht hat der Preis des Edelmetalls seine Konsolidierung noch nicht abgeschlossen. Wenn jedoch die Widerstände bei 1.591 und 1.611 US-Dollar je Feinunze gebrochen werden, dann ist der Weg nach oben geebnet. Das nächste Ziel läge dann preislich bei 1.700 US-Dollar je Feinunze. Und dies obwohl der Goldpreis in Euro gerechnet ohnehin bereits ein neues Allzeithoch bei 1.460 Euro erreicht hat.

So fließen auch dieses Jahr viele Tonnen Gold in die ETFs, die bereits letztes Jahr große Zuwächse verzeichnen konnten. Auch die Netto-Long-Positionen an den Terminbörsen haben aktuell wieder stark zugelegt. Ein Weg, um von der steigenden Attraktivität des Goldes zu profitieren ist der Kauf von Aktien der Goldgesellschaften. Diese haben das Gold im Boden. Und der Anleger muss sich nicht um die Sicherheit kümmern, wie dies beim physischen Gold der Fall ist.

Zu den gut aufgestellten Goldunternehmen gehören etwa GoldMining oder White Gold. GoldMining besitzt ein großes Portfolio von Gold- und Gold-Kupfer-Projekten mit gemessenen und angezeigten Ressourcen von 10,5 Millionen Unzen Gold und abgeleitete Ressourcen von 12,4 Millionen Unzen Gold. Die Projekte befinden sich in Kanada, Brasilien, Kolumbien, Peru und in den USA.

White Gold besitzt ebenfalls eine beachtliche Ressource von mehr als einer Million Unzen Gold. Verantwortlich ist das Flaggschiffprojekt White Gold, das eine Fläche von mehr als 422.000 Hektar umfasst und im Yukon liegt.

Autor ist Jörg Schulte von Swiss Ressource Capital AG.

Foto: Shutterstock

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