Anzeige
22. März 2010, 19:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bundesregierung bringt Bankenabgabe auf den Weg

Die Spitzen der Koalition haben sich am Sonntagabend auf die Eckpunkte einer Bankenabgabe geeignet. Das berichtet die Nachrichtenagentur “Reuters”. Die Kreditinstitute sollen über diese Pflichtabgabe einen Rettungsfonds für künftige Krisen finanzieren.

Frankfurt-shutt1-127x150 in Bundesregierung bringt Bankenabgabe auf den WegAngaben aus dem Koalitionsbündnis vom Montag zufolge rechne die Regierung mit einem jährlichen Gesamtaufkommen von rund einer Milliarde Euro. Die Belastung der Institute soll soll sich an ihrer Größe und ihren Bilanzrisiken orientieren. So würden Eigenkapital und Sparanlagen aus der Bilanzsumme herausgerechnet, was vor allem den Sparkassen und den Genossenschaftsbanken zugutekäme. Dagegen würden bestimmte Anlagen in risikoreichen Derivaten hinzugerechnet. Belastet würden nach diesem Modell vor allem die Landesbanken, die kaum über Einlagen verfügen, sowie die Privatbanken. Versicherungen sollen entgegen ersten Spekulationen nicht zur Kasse gebeten werden. Dies hatte der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft gefordert.

Laut der Nachrichtenagentur will das Bundeskabinett die Eckpunkte bereits kommende Woche verabschieden, ein Gesetz dürfte bald folgen. Das Geld soll der Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) verwalten, der dadurch zu einer Dauereinrichtung würde. Er könnte dann bei Banken-Schieflagen auch finanziell eingreifen.

Das Bundesfinanzministerium betonte, die Banken sollten nicht überfordert werden. Nach wie vor drohe eine Kreditklemme. Finanzminister Wolfgang Schäuble rechtfertigte die Pläne damit, aus der Finanzkrise müssten Lehren gezogen werden. (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselungsstandard

SicherheitsforscheSicherheitsforscher der Katholischen Universität Löwen haben eine gravierende Sicherheitslücke in dem Verschlüsselungsprotokoll WPA2 entdeckt, mit dem WLAN-Netze abgesichert werden. Ob die Lücke nur unter Laborbedingungen auftritt oder auch von Cyberkriminellen ausgenutzt werden kann, ist noch unklar.

mehr ...

Immobilien

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...

Investmentfonds

ETF-Anleger gehen höheres Risiko ein

Seit Jahresbeginn ist dem europäischen ETF-Markt mit 74 Milliarden Euro doppelt so viel Kapital wie im Vorjahreszeitraum zugeflossen. Besonders stark profitiert haben Aktienfonds. Welche weiteren Trends sich am europäischen ETF-Markt durchsetzen:

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB-Zweitmarktfonds knacken Marke von 100 Millionen Euro

Die HTB Gruppe aus Bremen hat für ihre Serie von Immobilien-Zweitmarktfonds bislang insgesamt 100 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. Auch die Platzierung des aktuellen Fonds läuft gut.

mehr ...

Recht

LV-Standmitteilungen: Klare Standards müssen her

Die aktuelle Gesetzesnovelle zu den Standmitteilungen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Vollständigkeit. Doch eine Garantie für bessere Verständlichkeit ist sie nicht.

Gastbeitrag von Henning Kühl, Policen Direkt

mehr ...