Studie: Zuversicht in Wirtschaftslage wächst zweistellig

Die Zuversicht der Bundesbürger ist ungebremst. Das offenbart die aktuelle Zuversichtsstudie der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim.

Dr. Michael Heise, Chefökonom der Allianz: „Der Ausblick für die Konjunktur ist heute besser als vor einem Jahr.“

Beim Gedanken an die Zukunft Deutschlands hat sich der Stimmungspegel im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar leicht erhöht (plus drei Prozentpunkte). Am meisten beflügeln die Aussichten für die Wirtschaftslage (plus zehn Prozentpunkte).

Auch der Blick auf die zukünftigen Entwicklungen im persönlichen Leben stimmt die Menschen optimistisch – und das auf hohem Niveau: Zwei von drei Bundesbürgern antworten auf die Frage, wie sie ihrer persönlichen Situation in den kommenden zwölf Monaten entgegensehen „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“.

Stimmung zur Wirtschaftslage verbessert sich deutlich

Hinsichtlich der Wirtschaftslage hat sich die Stimmung im Vergleich zum Frühjahr 2013 zweistellig verbessert. Zugleich war sie seit Studienbeginn innerhalb eines Quartals noch nie so stabil wie in den ersten drei Monaten dieses Jahres (jeweils 48 Prozent).

 

 

„Der Ausblick für die Konjunktur ist heute besser als vor einem Jahr“, sagt Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. „Wir haben in den letzten Monaten eine zunehmend positive Entwicklung gesehen. Aktuell weisen die Wirtschaftsindikatoren weiter nach oben. Das stärkt die Zuversicht.“

Für den Stellenmarkt ist die Zuversicht ebenfalls größer als vor einem Jahr (plus acht Prozentpunkte): 34 Prozent der Befragten äußern sich optimistisch, wenn es um die zukünftige Sicherheit der Arbeitsplätze in Deutschland geht. „Die Beschäftigungsquote befindet sich auf Rekordniveau und steigt weiter an“, sagt Prof. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim.

„Das gibt Sicherheit und hebt die Laune der Menschen sichtlich.“ Gesunken ist dagegen die Zuversicht für den Umwelt- und Klimaschutz (minus vier Prozentpunkte). „Die Bundesbürger sind kritisch, was die Umsetzung der Energiewende anbelangt“, sagt Frank Brettschneider. „Der Streit um die Ökostromförderung und die Stromautobahnen dämpft die Stimmung.“ (fm)

Foto: Allianz

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