Anzeige
30. Dezember 2015, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

2016: Das ändert sich für Bankkunden

Das neue Jahr hält für Bankkunden allerlei Neuerungen bereit: das Girokonto für jedermann, mehr Sicherheit bei Geldtransfers im Internet und neue Regeln zu Krediten und Dispozinsen. Die Postbank hat die zehn wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

2016: Das ändert sich für Bankkunden

Das Jahr 2016 bringt viele Neuerungen für Bankkunden.

Banken müssen ab 2016 ein Girokonto für jedermann bereithalten und strengere Regeln bei der Vergabe von Immobilienkrediten beachten. Zudem soll das dauerhafte Überziehen des Girokontos bankseitig mehr Beachtung finden und mit alternativen Angeboten begleitet werden.

Neu ist auch ein größerer Spielraum für Privatkunden bei Geldtransfers im Internet, insbesondere beim Online-Shopping, sowie höhere energetische Anforderungen bei der Errichtung von Eigenheimen. Zu beachten ist, dass zahlreiche Bankkunden neue Freistellungsaufträge vergeben müssen und ab Februar 2016 für Überweisungen in Euro innerhalb Deutschlands nur noch die IBAN verwenden dürfen.

1. Girokonto für jedermann

Ab Anfang 2016 müssen alle Geldinstitute, die Girokonten für Privatpersonen anbieten, ein Basiskonto mit grundlegenden Funktionen für jedermann eröffnen. Das Recht auf dieses Konto haben alle Personen mit Aufenthaltsrecht in der EU.

Neben Erwerbs- und Obdachlosen gilt dies auch für alle in Deutschland registrierten Flüchtlinge und Asylbewerber. Dies ist notwendig, da viele Sozial- und Lohnersatzleistungen nicht bar ausgezahlt, sondern nur auf Girokonten überwiesen werden.

Das Basiskonto funktioniert auf Guthabenbasis, kann also nicht ins Minus gehen. Es erlaubt Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Lastschriften. Die Banken sollen zusätzlich eine Girocard bereitstellen, mit denen Kontoinhaber bargeldlos bezahlen und Geld am Geldautomaten abheben können.

Um das Basiskonto zu eröffnen, genügt es, wenn Flüchtlinge ein von den Ausländerbehörden bestätigtes Schreiben mit ihren persönlichen Daten vorlegen, die allerdings nicht auf eigenen Angaben der Personen beruhen dürfen. Ein Pass ist somit nicht zwingend erforderlich.

Seite zwei: Mehr Sicherheit bei Geldtransfers im Internet

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

AfW begrüßt neues Fördermitglied

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, hat sich der Lebensversicherer Canada Life Assurance Europe dem Kreis der Fördermitglieder des Verbands angeschlossen. Die Gesellschaft ist demnach bereits seit dem 1. Mai 2017 Förderer des AfW.

mehr ...

Immobilien

Großstädte: Bevölkerungszahlen wachsen weiter – Wohnungsmangel bleibt

Die Einwohnerzahlen in den deutschen Großstädten legen weiter zu, so das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Mittlerweile lebten fast fünf Prozent mehr Menschen dort als noch im Jahr 2010. Dies habe Konsequenzen für die Wohnungspolitik.

mehr ...

Investmentfonds

Reformen in Argentinien als Balanceakt

Auf der Suche nach attraktiven Renditen ist seit Jahresbeginn viel Geld in die Schwellenländer geflossen. Zuletzt fand eine Anleihe Argentiniens mit einer Laufzeit von 100 Jahren reißenden Absatz. Das Reformprogramm von Präsident Mauricio Macri scheint erste Früchte zu tragen. Gleichzeitig ist noch ein weiter Weg zu gehen.

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Conceptif meldet Erlösplus

Die Hamburger Conceptif-Gruppe hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2016 von der anhaltend positiven Marktentwicklung bei privaten und gewerblichen Sachversicherungen profitiert. Demnach konnte die Gruppe deutliche Zuwächse bei den Umsatzerlösen und beim Ergebnis erzielen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Risiko Erben: Sehr früh an sehr viel später denken

In Deutschland werden laut einer aktuellen Studie immer größere Vermögenswerte an die nächste Generation übergeben. Eine Beschäftigung mit dem Thema sollte aber nicht bis zur allerletzten Minute aufgeschoben werden.

mehr ...