Anzeige
Anzeige
16. Juli 2015, 14:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EZB will Notkredite für Hellas nicht erhöhen

Die Europäische Zentralbank (EZB) will offenbar die Ela-Hilfen (“Emergency Liquidity Assistance”) für griechische Banken vorerst nicht erhöhen und bringt damit die griechischen Banken unter Druck.

Multi-asset-ezb in EZB will Notkredite für Hellas nicht erhöhen

EZB-Tower in Frankfurt.

Die Notkredite sollen bei derzeit 88,6 Milliarden Euro gedeckelt bleiben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf informierte Kreise. Eine offizielle Stellungnahme zu der Entscheidung der Zentralbank gab es nicht. Für die griechischen Banken könnte es eng werden, wenn die EZB bei ihrer Haltung bleibt. Die griechische Zentralbank habe um weitere Hilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro gebeten, berichtete Bloomberg weiter und berief sich auf zwei namentlich nicht genannte Personen, die mit der Sache vertraut sind.

EZB reagiert offenbar nicht auf griechischen Parlamentsbeschluss

Ein EZB-Sprecher sowie ein Sprecher der griechischen Notenbank wollten sich auf Nachfrage von Bloomberg nicht äußern. Offenbar konnte auch das grüne Licht des griechischen Parlaments für das aktuelle Spar- und Reformpaket den Kurs der EZB nicht lockern. Aktuell tagt der EZB-Rat in Frankfurt. Eine Pressekonferenz der EZB ist für den Nachmittag vorgesehen. Inzwischen konnten die Länder der Eurozone offenbar eine Einigung auf eine sieben Milliarden Euro schwere Brückenfinanzierung erzielen, wie Bloomberg mit Bezug auf informierte Kreise am Donnerstag berichtete.

Banken in Griechenland seit zwei Wochen geschlossen

Die Banken in Griechenland sind seit rund zwei Wochen geschlossen. Eine Wiedereröffnung dürfte ohne weitere Liquiditätshilfen kaum möglich sein. Fachleute vermuten, dass die bestehenden Kapitalverkehrskontrollen noch deutlich länger in Kraft bleiben werden.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...