Hapag-Lloyd hält an eigener Prognose fest

Die Container-Reederei Hapag-Lloyd zeigt sich bei ihrem Börsengang unerschrocken von der Gewinnwarnung ihrer dänischen Rivalin A.P. Moeller-Maersk.

Die gesamte Branche leidet unter Überkapazitäten. Zusammen mit niedrigen Frachtmengen befeuert dies den Preiskampf.

Die Hamburger gehen laut einer Mitteilung vom Montag davon aus, dass die operative Gewinnmarge im September wie im Juli und August bei 8,5 Prozent lag. „Für das Gesamtjahr 2015 bleibt der Ausblick unverändert“, stellte Hapag-Lloyd klar.

Das Unternehmen erwarte weiterhin, dass der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) einen hohen einstelligen Prozentsatz vom Umsatz erreiche.

Hapag-Lloyd befindet sich auf dem Weg an die Börse und versucht bis zu diesem Dienstag bis zu 15,7 Millionen Aktien an den Mann zu bringen. Insgesamt will das Unternehmen mit dem Börsengang 300 Millionen US-Dollar (272 Millionen Euro) erlösen. Erster Handelstag soll am 30. Oktober sein.

Schwächelndes Frachtgeschäft

Die weltgrößte Container-Reederei A.P. Moeller-Maersk hatte wegen eines schwächelnden Frachtgeschäfts am Freitag ihre Gewinnprognose gesenkt. Der bereinigte Gewinn dürfte im Gesamtjahr statt vier Milliarden Dollar nur noch 3,4 Milliarden Dollar erreichen.

Zu schaffen machen dem Konzern vor allem die niedrigen Frachtraten in der Containerschifffahrt. Die gesamte Branche leidet unter Überkapazitäten. Zusammen mit niedrigen Frachtmengen befeuert dies den Preiskampf.

Quelle: dpa-AFX

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Foto: Shutterstock

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