Anzeige
Anzeige
13. November 2015, 08:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

HypoVereinsbank streicht weitere 1200 Arbeitsplätze

Die HypoVereinsbank hat den Stellenabbau in ihren Filialen noch nicht abgeschlossen, da setzt sie auch bei der Verwaltung die Axt an.

HypoVereinsbank streicht weitere 1200 Arbeitsplätze

Um die Rendite langfristig zu sichern, soll die Verwaltung schlanker werden.

Dort würden in den nächsten drei Jahren weitere 1200 Arbeitsplätze gestrichen, sagte Vorstandschef Theodor Weimer am Donnerstag in München und kündigte Entlassungen an: “Nur mit Umschichtungen werden wir nicht hinkommen”, sagte er. “Wir werden auch Freisetzungen haben.” Die Gewerkschaft verdi sprach von einer “Todesspirale”.

Seit Herbst vergangenen Jahres hat die Tochter der Mailänder Unicredit-Bank fast die Hälfte ihrer Filialen geschlossen. “Einschließlich des seit Ende 2014 bereits umgesetzten Abbaus reduziert sich die Mitarbeiterzahl bis Ende 2018 um 2900 Vollzeitstellen”, teilte die HVB am Donnerstag mit.

 Verwaltung soll schlanker werden

Weimer sagte, das dritte Quartal sei erfreulich gelaufen, und das Betriebsergebnis der ersten neun Monate liege 16 Prozent über dem Vorjahr. Aber die Eigenkapitalrendite der HVB solle von heute 6,5 Prozent auf 9 Prozent im Jahr 2018 steigen. Um die Rendite langfristig zu sichern, müsse auch die Verwaltung schlanker werden: “Jede sechste Vollzeitstelle werden wir weniger haben.”

Die niedrigen Zinsen und die steigenden Regulierungskosten machten die Bank verwundbarer. Die Hälfte der Kosten seien Personalkosten. “Wir müssen jetzt reagieren, bevor es uns erwischt”, sagte der HVB-Vorstandschef. Unicredit hatte am Mittwoch in Mailand den Abbau von 18 000 Stellen im Konzern angekündigt.

 

Seite zwei: Rückstellungen für Stellenabbau werden Ergebnis belasten

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Die Top-Versicherer-Websites 2017

Schon zum 21. Mal hat das Netzwerk AMC die Websites deutscher Versicherer untersucht. Im Rahmen dieser Studie wurden auch in diesem Jahr die besten Internetauftritte mit dem Gütesiegel “TOP-Website 2017” ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Deka-Immobilienfonds verkaufen zehn Objekte in Deutschland

Die Deka Immobilien hat zehn Liegenschaften in Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt rund 220 Millionen Euro an verschiedene Käufer veräußert. Damit werde die strategische Portfoliobereinigung verschiedener offener Immobilienfonds und Spezialfonds fortgesetzt.

mehr ...

Investmentfonds

Dirk Müller: “Wir feiern eine Gartenparty über der Erdbebenspalte”

Welche Folgen wird das Platzen der chinesischen Blase haben? Ist es überhaupt wünschenswert, die Blase noch länger wachsen zu lassen, bevor sie platzen wird? Und sollten sich Anleger schon 2018 auf einen Crash einstellen? Darüber hat Cash. mit Dirk Müller gesprochen.

mehr ...

Berater

VÖB: Kompromiss bei Kapitalregeln zum Nachteil deutscher Banken

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) glaubt, dass die Einigung auf schärfere Kapitalregeln (“Basel III”) sich nachteilig für deutsche Institute auswirken wird. Viele Banken hätten schon jetzt Schwierigkeiten, ertragreich zu wirtschaften.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin warnt vor weiterem Pseudo-Finanzdienstleister

Die Finanzaufsicht BaFin weist erneut auf ein Unternehmen hin, das über keine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) verfügt. In diesem Fall hatte der Finanzdienstleister dreist das Gegenteil behauptet.

mehr ...

Recht

Wie Patchwork-Familien am besten für den Notfall vorsorgen

Patchwork-Familien sind heute gang und gäbe. Da deutsche Gesetze jedoch häufig noch auf dem traditionellen Familienbild basieren, ist es für diesen Familien-Typus umso wichtiger, eigenständig Vorkehrungen für Ernstfälle zu treffen.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...