Anzeige
20. März 2015, 16:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Merkel: Keine Planspiele zu Griechenland-Austritt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Bericht über Planspiele zu Grexit zurückgewiesen. Gleichzeitig betonte sie aber ihre Forderung nach einer Umsetzung von Reformen als Vorbedingung für eine Auszahlung von Mitteln aus dem Hilfsprogramm an Athen.

Merkel in Merkel: Keine Planspiele zu Griechenland-Austritt

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet keine komplette Reformliste bei Tsipras-Besuch.

 

Sie werde eine solche Debatte über einen Euro-Austritt Griechenlands nicht führen, sagte Merkel am Freitag im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel. Ziel ihrer Politik bleibe es, Griechenland in der Eurozone zu halten. Damit distanzierte sich die Kanzlerin auch von einem Bericht der Bild-Zeitung, wonach sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble intern auf einen Währungsaustritt Griechenlands eingestellt haben soll. Das Finanzministerium wollte den Bericht nicht kommentieren.

Vereinbarte Reformen umsetzen

Weitere Finanzmittel aus dem aktuellen Rettungsprogramm könnten erst an Athen ausgezahlt werden, wenn die vereinbarten Reformen auch umgesetzt seien, betonte Merkel. “Wenn alle Auflagen von Griechenland erfüllt werden, kann auch schneller Geld ausgezahlt werden.”

Erwartungen an Tsipras-Besuch

Mit Blick auf den Antrittsbesuch von Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras am kommenden Montag in Berlin erwartet die Kanzlerin nach Aussage von Regierungssprecherin Christiane Wirtz noch keine komplette Reformliste. Das Treffen der beiden Regierungschefs diene vor allem dem persönlichen Kennenlernen, sagte Wirtz am Freitag in Berlin.

Tsipras hatte sich bei einem Krisentreffen am Rande des EU-Gipfels in der Nacht zu Freitag zur Vorlage einer Reformliste innerhalb der nächsten Tage verpflichtet.

Foto: Shutterstock

Quelle: Bloomberg

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

ERGO forciert Lebensversicherung

ERGO holt Markus Krawczak zum Januar 2019 als Vorstand für den Maklervertrieb Leben. Zusätzlich hat ERGO zum 1. November 2018 das neue Ressort betriebliche Altersversorgung gegründet. Dieses wird von Jan Niebuhr geleitet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung: So hoch sind die durchschnittlichen Kreditsummen

Dr. Klein hat bundesweit Alter und Kredithöhe von Immobilienkäufern untersucht. Während Eigenheimerwerber in Sachsen-Anhalt besonders jung sind, kaufen Hamburger und Berliner später eigene vier Wände. Auch bei der Kreditsumme gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...