HHLA büßt beim Containerumschlag deutlich ein

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hat 2015 deutlich beim Containerumschlag eingebüßt. Er ging um 12,3 Prozent auf rund 6,6 Millionen Standardcontainer zurück, wobei die drei Hamburger Hafenterminals am stärksten betroffen waren (minus 12,6 Prozent).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag nach HHLA-Angaben bei 141 Millionen Euro, nach 156 Millionen Euro im Vorjahr.

„Neben dem deutlich verhalteneren Wirtschaftswachstum in China spüren wir weiterhin die Auswirkungen der Krisen in Russland sowie in der Ukraine, wo wir unseren Container-Terminal Odessa betreiben“, teilte Konzernchef Klaus-Dieter Peters am Donnerstag zu den vorläufigen Jahreszahlen mit.

Im börsennotierten Teilkonzern gingen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 1,12 Milliarden Euro auf 1,11 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 141 Millionen Euro, nach 156 Millionen Euro im Vorjahr.

Der strategische Ausbau der Bahnaktivitäten trage inzwischen deutlich zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens bei, berichtete der Vorstandschef. Die HHLA-Bahngesellschaften transportierten eine Million Standardboxen ab, ein Zuwachs von mehr als fünf Prozent.

Quelle: dpa-AFX

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Foto: Shutterstock

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