20. April 2018, 08:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche haben ihre Finanzen im Griff – nach eigener Einschätzung

Die Deutschen sind überzeugt davon, gut mit ihrem Geld umgehen zu können. Mehr als drei Viertel haben nach eigenen Angaben einen sehr guten oder guten Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben. 88 Prozent beschäftigen sich regelmäßig mit ihren Ausgaben, 22 Prozent sogar täglich. Das sind Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Frauen-Finanzen in Deutsche haben ihre Finanzen im Griff – nach eigener Einschätzung

In der eigenen Wahrnehmung haben die Deutschen ausreichend Kontrolle über ihr Geld.

“Ein genauer Überblick über die eigenen Finanzen ist Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen. Wer sein Budget regelmäßig kontrolliert, ist daher eher in der Lage, seine finanziellen Ziele auch zu erreichen”, so Korina Dörr, Leiterin Geld und Haushalt beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

Haushaltsbuch ist Hilfsmittel Nummer eins

Das klassische Haushaltsbuch ist über alle Altersstufen hinweg nach wie vor das Hilfsmittel Nummer eins, wenn es darum geht, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten. Immerhin gut ein Viertel (26 Prozent) der Befragten nutzen es regelmäßig. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich aber die unterschiedlichen Online-Möglichkeiten zur Budgetkontrolle: 19 Prozent der Befragten nutzen Computerprogramme, 13 Prozent Online-Übersichten ihrer Bank und sechs Prozent verwenden Apps. Dabei steht das Haushaltsbuch für ein sicheres Gefühl im Umgang mit den eigenen Finanzen, hilft beim Sparen und ist aus Sicht der Befragten notwendig, um gut zu haushalten.

Direkte Verhaltensänderungen spürbar

Die positiven Effekte der Haushaltsbuchführung schlagen sich bei den Nutzern auch in direkten Verhaltensänderungen nieder. 39 Prozent geben an, das eigene Konsumverhalten geändert zu haben, 34 Prozent haben Rücklagen gebildet und 31 Prozent konnten ihre finanziellen Belastungen besser über das Jahr verteilen.

Bei der Ausgabenerfassung ist den Befragten über alle Altersstufen hinweg der Schutz der eigenen Daten wichtig. Mit zunehmendem Alter ist die Sensibilität gegenüber dem Datenschutz noch deutlich höher. Auch wird die eigenständige Eingabe und Verwaltung der Daten der automatischen Einspeisung der Daten durch eine Kontenschnittstelle vorgezogen. (fm)

Foto: Shutterstock

Mehr Beiträge zum Thema Sparen:

Studie: Gender Gap beim Sparverhalten

Ranking: Die beliebtesten Geldeinlagen der Deutschen

Inflation und Niedrigzins: Milliardenverlust für deutsche Sparer

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Concordia Versicherungen leiten Vorstandswechsel ein

Bei den Concordia Versicherungen kündigt sich für 2020 ein Führungswechsel an: Nach über 25 Jahren, davon 18 Jahre an der Spitze der Concordia, wird Dr. Heiner Feldhaus zum 29. Februar 2020 die Leitung des Konzerns übergeben und sich in den Ruhestand verabschieden.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Moventum: Defensivere Ausrichtung der Portfolios

Moventum Asset Management richtet seine Portfolios angesichts der steigenden Risiken defensiver aus. Das wurde nach der quartalsweisen Asset-Allokation-Konferenz beschlossen. „Die Weltwirtschaft wächst langsamer, das Risiko einer Rezession hat signifikant zugenommen“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...