Niedrige Zinsen – CFDs als alternatives Investment

Geld zu sparen, ist aufgrund der andauernden „Niedrigzinsphase“, kein einfaches Vorhaben. Doch welche Alternativen gibt es eigentlich? Eine Möglichkeit sind CFD-Investments.

 

Niedrige Zinsen erschweren nicht nur die Vermehrung des eigenen Vermögens, sondern sorgen auch zunehmend für allgemeine Geldknappheit.

Deutschland war mal ein Land der Sparer, doch die Zeiten, in denen es sich noch gelohnt hat, Geld auf das Sparbuch zu transferieren oder es in Tagesgeld anzulegen, sind schon lange vorbei.

Eingeläutet wurde das derzeit stärker denn je vorherrschende Zinsdilemma mit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 – seitdem haben sich die Zinsen kontinuierlich nach unten entwickelt und die so betitelte „ Niedrigzinsphase “ ist mittlerweile zum Dauerzustand avanciert.

Aktuelle Sparzinsen

Folgende Sparzinsen werden aktuell je nach Anlageform und Bank in etwa noch gezahlt: Sparbuch / Sparcard maximal ca. 0,3% Zinsen, Tagesgeld maximal ca. 0,68% Zinsen und Festgeld maximal ca. 2,40% Zinsen.

Aus den Daten wird deutlich: Selbst mit größeren Anlagesummen lassen sich heutzutage nur noch vergleichsweise geringe Zinsen erwirtschaften. Deshalb greifen immer mehr Menschen auf alternative Geldanlageformen zurück.

So können Verbraucher mit dem CFD-Handel alternativ investieren

In einer im Oktober letzten Jahres veröffentlichen DSGV-Studie gab mit 31% der Befragten die Mehrheit an, Immobilien als besser geeignete Alternative zu präferieren, gefolgt  von Investmentfonds (26%) und Aktien bzw. direkten Investitionen in Unternehmen respektive Wertpapiere (24%).

Tatsächlich gehört nicht nur das Trading mit Aktien, sondern auch der sogenannte CFD-Handel zu einem der Bereiche, die aktuell immer stärker nachgefragt werden. CFD steht für „Contracts for Difference“, was im Deutschen so viel wie „Differenzkontrakt“ bedeutet.

Dabei ist ein CFD ein Derivat, da es seinen Wert von einem zugrundeliegenden Basiswert wie z.B. einem der nachstehenden ableitet: 1. Aktien, 2. Indizes, 3. Währungen, 4. Anleihen und 5. Rohstoffe. Um Profit zu machen, spekuliert ein CFD-Trader auf fallende oder steigende Kurse auf den internationalen Finanzmärkten.

Dank Online-Brokern bequemes Investieren von zu Hause möglich

Trading war dank zahlreicher Online-Broker noch nie so einfach wie heutzutage und kann auch bequem per Tablet oder Smartphone erfolgen. Immer dann, wenn sich die Prognose des Traders als wahrheitsgemäß herausstellt, gewinnt er, wobei sich der Gewinn aus der Kursdifferenz des jeweiligen Basiswerts zum Ankaufs- und Verkaufszeitpunkt ergibt.

Es ist entgegen eines weit verbreiteten Missverständnisses nicht so, dass ein CFD-Trader direkt eine Aktie oder ein Währungspaar erwirbt bzw. besitzt. Vielmehr werden unter Hinterlegung der sogenannten Margin Bruchteile des Basiswertes gehandelt und entsprechend gehebelt.

Autor Manuel Heyden ist CEO von nextmarkets.

Foto: Shutterstock

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