Wohnungen: Top 3 beim Mietpreiswachstum

Auf dem ohnehin schwierigen Immobilienmarkt für Studierende sowie Berufseinsteiger prallen eingeschränktes Angebot und steigende Nachfrage aufeinander. Einerseits werden Auslandssemester unter Studierenden immer beliebter. Andererseits treiben politische Ereignisse wie etwa der Brexit mehr junge Leute in die Ballungszentren, wie eine weitere aktuelle Analyse von Housing Anywhere zeigt.

Im Zeitraum von Dezember bis Februar stellten britische Berufseinsteiger deutlich mehr Suchanfragen für Wohnungen auf dem europäischen Festland über die Housing Anywhere-Plattform (Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zu den Vormonaten). Das deutet darauf hin, dass junge Fachkräfte aufgrund unbekannter Post-Brexit-Szenarien einen Umzug in andere europäische Länder erwägen.

Aktuelle Lösungen für aktuelle Probleme

Housing Anywhere ermutigt Regierungen und Immobilienentwickler, eine enge Zusammenarbeit einzugehen und so gemeinsam an Lösungen für den Immobilienmarkt zu arbeiten.

„Wenn es um Bauplanung und -entwicklung geht, blicken Kommunen oft weit in die Zukunft. Viele Städte benötigen aber oft kurzfristig ein großes Angebot an Unterkünften. Regulatorische Maßnahmen zur Kontrolle der Mietpreise, wie Mietpreisobergrenzen, haben in jüngster Vergangenheit nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Darüber hinaus wirken sich derartige Obergrenzen nachteilig auf das Entstehen von neuem Wohnraum aus und verschärfen das Versorgungsproblem letztendlich. Als Lösung könnten die Kommunen beispielsweise die Umwandlung leerstehender Bürogebäude in Wohngebäude fördern oder künftig Bau- und Mietgenehmigungen nur unter Auflage bestimmter Kriterien erteilen“, so Seelmann. (fm)

Foto: Shutterstock

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