Ausverkauf deutscher Immobilien: 30 Prozent der Investments aus Nahost

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Grund und Boden in der Bundesrepublik erfreut sich international einer immer größeren Beliebtheit. 30 Prozent der in Deutschland getätigten Wohnimmobilien-Investments erfolgen mit Kapital aus Nahost. Der Anteil inländischer Investoren ist bereits seit mehreren Jahren rückläufig.

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, stammt mit 50,1 Prozent nunmehr lediglich die Hälfte des Kapitals bei Wohnimmobilien-Investments aus Deutschland selbst. Weitere 15,3 Prozent entfallen auf andere EU-Staaten, nordamerikanische Investoren kommen auf 3,6 Prozent.

Wie Google-Suchmaschinendaten aufzeigen, scheinen Immobilien in Deutschland nicht nur bei einer kleinen Minderheit aus dem Ausland hoch im Kurs zu stehen. Zu keinem Zeitpunkt in den vergangenen 5 Jahren suchten weltweit mehr Google-User nach den Suchbegriffen „Germany Real Estate“, als im Juli 2021.

Unterdessen zeigt die Infografik, dass die Immobilienpreise in der Bundesrepublik nach wie vor rasant ansteigen. Im ersten Quartal lag der Durchschnittspreis pro Quadratmeter bei 3.078 Euro – gegenüber dem Vorjahresquartal ein Anstieg von 13,3 Prozent. Die Werte beziehen sich auf Wohnungen mit einer Größe zwischen 60 und 80 Quadratmetern bei guter Ausstattung.

Das Geschäft mit Immobilien hat Hochkonjunktur in Deutschland,  hat jedoch auch seine Schattenseiten, wie unterschiedliche Studien nahelegen. So werden Schätzungen zufolge zwischen 15 und 30 Prozent der kriminellen Vermögenswerte in Immobilien investiert. Den Akteuren würde es hierbei zu leichtgemacht, Geld in den Wirtschaftskreislauf zu schleusen, und hiermit Wohnungen und Häuser zu erwerben. Zum einen gebe es ein mangelndes Problemverständnis bei Behörden und Politikern. Auch an den Ermittlungskapazitäten gebe es enorme Engpässe.

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