Corestate verkauft Fondsobjekt von Hannover Leasing

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Berlin (Symbolbild)

Der Immobilien Investment Manager Corestate hat die Betriebszentrale der Deutsche Bahn AG in Berlin nach langjähriger Betreuung an die DIC Asset AG verkauft, die das Objekt in einem Spezialfonds für Dritte verwalten wird.

Die Immobilie war 1997 im Rahmen eines sogenannten Forward Purchase erworben worden und wurde seitdem von der Corestate-Tochter Hannover Leasing als Fonds- und Asset Manager für einen Publikumsfonds verwaltet. Laut Cash.-Archiv hatte der Fonds, den Hannover Leasing demnach allerdings erst 2010 aufgelegt hat, ein Investitionsvolumen von rund 66,5 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von 30,5 Millionen Euro.

Michael Kitzing, verantwortlicher Bereichsleiter Asset Management bei Hannover Leasing: „Durch unsere Erfahrung im Asset Management haben wir den Büroklassiker in einem qualitativ hochwertigen Zustand gehalten. Der Verkaufsprozess unterstreicht das deutlich, denn wir konnten im jetzigen Marktumfeld für unsere Anleger ausgesprochen gute Ergebnisse erzielen.“

Auch laut Sebastian Hartrott, Geschäftsführer der Hannover Leasing, partizipieren die Anleger bei der Transaktion „in hohem Maße vom Verkaufserfolg.“ Welche Ergebnisse die Anleger konkret erzielen, geht aus der Mitteilung indes nicht hervor.

Noch Vorbehalt eines Gesellschafterbeschlusses

Das im Jahr 1998 fertiggestellte Gebäude liegt unweit der Innenstadt im Berliner Ortsteil Pankow und ist Corestate zufolge vollständig und langfristig an die Deutsche Bahn vermietet. Es besteht aus zwei Gebäudeteilen und verfügt über eine vermietbare Fläche von 23.062 Quadratmetern sowie 154 Stellplätze. Die Deutsche Bahn nutzt das auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Objekt als Verwaltungssitz und Betriebszentrale. Nicht zuletzt aufgrund umfangreicher Modernisierungsarbeiten in den Jahren 2017 bis 2020 verfüge das Gebäude über eine durchweg hohe und zeitgemäße Qualität.

Der Verkauf steht derzeit noch unter dem Vorbehalt eines weiteren Gesellschafterbeschlusses, nachdem die Anleger bereits im Mai dieses Jahres grundsätzlich für einen Verkauf votiert hatten.

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