ZBI baut über 500 Wohnungen in Dresden

Zeichnung der geplanten Gebäude-Blöcke des ZBI Projekts von oben
Foto: ZBI
Die Projektplanung (Visualisierung) ist noch ziemlich grob.

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe entwickelt in Dresden mit einem Investitionsvolumen von mehr als 225 Millionen Euro in zentraler Lage das Quartiersprojekt "Dresden Lennépark" mit einer geplanten Wohn- und Nutzfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern.

Der Großteil der Mietfläche entfällt auf rund 37.600 Quadratmeter Wohnfläche, die sich auf mehr als 500 moderne Mietwohnungen mit dem Schwerpunkt im Größenbereich von zwei bis vier Zimmern aufteilen wird, teilt ZBI mit. Weitere rund 12.600 Quadratmeter Mietfläche sind für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Davon sind etwa 7.000 Quadratmeter als großflächige Einzelhandels- und Nahversorgungsfläche sowie 5.600 Quadratmeter für den Büro- und Dienstleistungssektor geplant.

Die Quartiersentwicklung entsteht auf einem etwa 27.000 Quadratmeter umfassenden Grundstück in der Dresdener Seevorstadt auf dem Areal zwischen Lennéplatz, Gerhart-Hauptmann-Straße, Wiener Straße sowie Gellertstraße. Die ZBI hat das Grundstück von mehreren Eigentümern, darunter auch die RH Unternehmensgruppe, erworben.

Fertigstellung 2025/2026

Die Entwicklung startet planmäßig im Juni 2021 und erfolgt aufgrund der Größe und der unterschiedlichen Nutzungen voraussichtlich in mehreren Bauabschnitten, so ZBI. Von vorbereitenden Maßnahmen wie der Baufeldfreimachung abgesehen, ist der Baubeginn für das Jahr 2022 vorgesehen. Erste Kontakte mit der öffentlichen Verwaltung wurden dahingehend laut ZBI bereits aufgenommen. Die Bezugsfertigstellung der ersten Wohnungen ist für 2025 geplant. Die Gesamtfertigstellung des Quartiers ist unter dem Vorbehalt der Entwicklungen in den kommenden Jahren für Ende 2026 vorgesehen.  

Die Errichtung der Mietwohnungen erfolgt im KfW-Effizienzhaus-55-Standard. Zudem wird im Rahmen der Quartiersentwicklung die Umsetzung von Mobilitätskonzepten in Form von E-Ladestationen berücksichtigt. „In den vergangenen Jahren leistete die ZBI Gruppe im Rahmen ihres Ziels einer Wertgemeinschaft der beteiligten Interessengruppen mit einem deutlich angestiegenen Projektentwicklungsvolumen ihren Beitrag für die Schaffung von dringend benötigtem Mietwohnraum in den Metropolregionen“, erklärt Christian Reißing, Vorstandsmitglied der ZBI. 2018 waren es der Mitteilung zufolge noch insgesamt circa 300 neue Wohneinheiten. Ein Jahr darauf waren es bereits rund 400 Einheiten. 2020 wurden etwa 800 Wohnungen fertiggestellt, und in diesem Jahr entstehen um die 1.200 neue Mietwohnungen in Deutschland und Österreich.

ZBI hat sich in Bezug auf das Retail-Platzierungsvolumen 2020 an die Spitze des Cash.-Rankings der Anbieter von Sachwertanlagen gesetzt.

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