Anzeige
11. Juni 2014, 09:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Institutionelle setzen verstärkt auf Private Equity

Family Offices und Versicherer waren in den vergangenen zwei Jahren beim Ausbau der Zielallokationen für Private Equity tonangebend. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Global-Private-Equity-Barometer von Coller Capital.

Shutterstock 1944817971 in Institutionelle setzen verstärkt auf Private Equity

Die Umfrage erfasst die Ansichten von 115 Private-Equity-Anlegern weltweit.

Zwei Drittel der Family Offices und die Hälfte aller Versicherungsgesellschaften haben demnach ihre Allokationen erhöht.

Die Erhöhung sei der soliden Performance dieser Anlageklasse im Niedrigzins-Umfeld zu verdanken: Ein Viertel der institutionellen Private-Equity-Anleger (Limited Partners) konnten laut Umfrage seit Auflage ihres Private-Equity-Portfolios Nettojahresrenditen von mindestens 16 Prozent erwirtschaften, sieben von zehn Investoren konnten Nettorenditen von mindestens elf Prozent erzielen.

Steigendes Interesse im deutschsprachigen Markt

“In einem Umfeld weiterhin niedriger Zinsen stellt der steigende Renditedruck institutionelle Investoren vor immer größere Herausforderungen. Insbesondere Versicherer mit langfristigen, garantierten Zahlungsversprechen sind auf Anlageerfolge jenseits der traditionellen Investments in Staats- und Unternehmensanleihen angewiesen, die die nötigen Erträge nicht mehr liefern. Vor diesem Hintergrund bleiben Private-Equity-Investments unter Renditegesichtspunkten attraktiv”, sagte Michael Schad, Partner bei Coller Capital.

Mit der Erwartung, dass diese Anlageklasse in den nächsten Jahren weiterhin zweistellige Renditen erwirtschaften wird, zeige sich auch im deutschsprachigen Markt auf Seiten der Versicherer ein zunehmendes Interesse an Private Equity.

Das aktuelle Global-Private-Equity-Barometer erfasste im Frühjahr 2014 die Ansichten von 115 Private-Equity-Anlegern weltweit. (kb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

bAV-Reform vor allem für Niedrigverdiener attraktiv

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in der Einigung der Koalitionsfraktionen auf eine Stärkung der Betriebsrente vor allen Dingen Vorteile für Niedrigverdiener sowie kleine und mittlere Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

Bank of America stößt Vonovia ab

Aktien von Vonovia sind nicht mehr Teil des Portfolios der Bank of America, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor war die Bank einer der größten Aktionäre des Immobilienunternehmens.

mehr ...

Investmentfonds

BNP Paribas bündelt Privatkunden- und institutionelles Geschäft

Unter der Marke BNP Paribas Asset Management (BNPP AM) führt der Assetmanager der BNP Paribas Gruppe ab dem 1. Juni 2017 seine Investmentlösungen für institutionelle und private Investoren zusammen.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...