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29. Mai 2015, 08:32
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“Anleger sind keine ‚Testpiloten‘”

Investoren haben in der Vergangenheit positive Erfahrungen mit der Assetklasse Flugzeugfonds gemacht. Die Initiatoren kämpfen allerdings bei Großraumflugzeugen mit der Knappheit an den Beschaffungsmärkten, da die Konkurrenz durch andere Finanzierungsformen groß ist.

Flugzeugleasing

Die Knappheit an den Beschaffungsmärkten betrifft nicht nur den A380 (Foto), sondern auch andere Großraumflugzeuge wie die Boeing 777-300ER.

Anselm Gehling, CEO der Dortmunder Dr. Peters Group, bestätigt das: “Der Konkurrenzdruck ist tatsächlich hoch und in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Es gibt viele große Leasingfirmen, die seit Jahren erfolgreich am Markt agieren. Zusätzlich sind für die Airlines die alternativen Refinanzierungsmöglichkeiten aufgrund der weltweit niedrigen Kapitalmarktzinsen attraktiver geworden.”

“Bedürfnisse der Fluggesellschaft berücksichtigen”

Für die Initiatoren spricht allerdings, dass die Erfahrung mit komplexen Finanzierungen für einen Zuschlag oftmals wichtiger ist als die reine Unternehmensgröße.

“Wir zählen zwar nicht zu den ganz großen Playern, können uns aber oft gegen die Konkurrenz durchsetzen, indem wir ein Finanzierungskonzept anbieten, das insbesondere die Bedürfnisse der Fluggesellschaft im Detail berücksichtigt”, so Michael Ruhl, Geschäftsführer von Hannover Leasing.

Knappheit auch bei Großraumflugzeugen

Die Knappheit an den Beschaffungsmärkten betrifft nicht nur den A380, sondern auch andere Großraumflugzeuge wie die Boeing 777-300ER. Ein Flieger dieses Typs ist Investitionsobjekt des Publikums-AIF CFB Invest Flugzeug-Investment 1 von Commerz Real.

“Die größte Herausforderung ist die Assetbeschaffung”, bestätigt Heiko Szczodrowski, Geschäftsführer der Commerz Real KVG. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren auch Fonds mit sogenannten “Narrowbodies” aufgelegt, die auf der Kurz- und Mittelstrecke ein gefragter Flugzeugtyp sind.

Seite zwei: Fluggesellschaft trägt Besitz- und Betriebskosten

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