Anzeige
27. Mai 2015, 10:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Das Thema Prognoserechnungen spaltet die Branche in zwei Lager”

Cash. sprach mit Andreas Heibrock, Geschäftsführer der Patrizia Grundinvest GmbH, über den Einstieg des Unternehmens ins Publikumsgeschäft und die Gestaltung von Fondsprospekten.

Patrizia Grundinvest

“Die gesamte AIF-Branche steht nach der Regulierung vor einem vollständigen Neustart. Das geht nicht von heute auf morgen.”

Cash.: Herr Heibrock, war die Regulierung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) der entscheidende Impuls für Ihr Unternehmen, künftig auch geschlossene Investmentvehikel anbieten zu wollen?

Heibrock: Patrizia ist seit mehr als 30 Jahren mit rund 800 Mitarbeitern in mehr als zehn Ländern auf dem Immobilienmarkt unterwegs. Mittlerweile betreuen wir europaweit ein Immobilienvermögen von rund 15 Milliarden Euro. Schon lange wollten wir auch in das Segment der Privatanleger vorstoßen, aber in einem unregulierten Markt wollten wir uns als Immobilien-Investmenthaus, das sich bisher im Fondsgeschäft auf institutionelle Investoren fokussiert hatte, nicht engagieren. Mit der Einführung des KAGB ist die Zeit für Patrizia reif, neben Fondsprodukten für institutionelle Anbieter auch gleichermaßen qualitativ hochwertige Fondsinvestments für private Investoren anzubieten.

Hat die Regulierung die Attraktivität von geschlossenen Investmentvehikeln auch für institutionelle Investoren erhöht?

Die Regulierung hat die Attraktivität von geschlossenen Investmentvehikeln selbstverständlich auch für institutionelle Investoren erhöht. So können beispielsweise auch Immobilieninvestitionen ohne Berücksichtigung des Grundsatzes der Risikomischung durch Institutionelle realisiert werden. Da es keine formalen Kreditobergrenzen gibt, besteht zudem eine hohe Flexibilität im Rahmen von maßgeschneiderten Investmentkonzepten.

Bei institutionellen Anlegern konnten Sie 2014 rund 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital einsammeln. Wie ist mittel- bis langfristig die Zielgröße bei privaten Investoren?

Nach einer Aufbauphase von ein bis zwei Jahren wollen wir jährlich 150 bis 200 Millionen Euro Eigenkapital bei Privatanlegern einsammeln und damit Investments im Volumen von 300 bis 400 Millionen Euro stemmen. Die Investitionsvolumina pro Immobilie sollen dabei in einer Größenordnung zwischen 50 und 100 Millionen Euro liegen.

Seite zwei: “Optimale Risikodiversifikation”

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

AfW begrüßt neues Fördermitglied

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, hat sich der Lebensversicherer Canada Life Assurance Europe dem Kreis der Fördermitglieder des Verbands angeschlossen. Die Gesellschaft ist demnach bereits seit dem 1. Mai 2017 Förderer des AfW.

mehr ...

Immobilien

Großstädte: Bevölkerungszahlen wachsen weiter – Wohnungsmangel bleibt

Die Einwohnerzahlen in den deutschen Großstädten legen weiter zu, so das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Mittlerweile lebten fast fünf Prozent mehr Menschen dort als noch im Jahr 2010. Dies habe Konsequenzen für die Wohnungspolitik.

mehr ...

Investmentfonds

Reformen in Argentinien als Balanceakt

Auf der Suche nach attraktiven Renditen ist seit Jahresbeginn viel Geld in die Schwellenländer geflossen. Zuletzt fand eine Anleihe Argentiniens mit einer Laufzeit von 100 Jahren reißenden Absatz. Das Reformprogramm von Präsident Mauricio Macri scheint erste Früchte zu tragen. Gleichzeitig ist noch ein weiter Weg zu gehen.

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Conceptif meldet Erlösplus

Die Hamburger Conceptif-Gruppe hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2016 von der anhaltend positiven Marktentwicklung bei privaten und gewerblichen Sachversicherungen profitiert. Demnach konnte die Gruppe deutliche Zuwächse bei den Umsatzerlösen und beim Ergebnis erzielen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Risiko Erben: Sehr früh an sehr viel später denken

In Deutschland werden laut einer aktuellen Studie immer größere Vermögenswerte an die nächste Generation übergeben. Eine Beschäftigung mit dem Thema sollte aber nicht bis zur allerletzten Minute aufgeschoben werden.

mehr ...