Immobilieninvestoren: Hohe Nachfrage hält an

Mehr als die Hälfte der weltweit tätigen Immobilieninvestoren wollen im aktuellen Jahr vermehrt Objekte ankaufen. Dabei steht auch Deutschland im Fokus.

Frankfurt am Main: Auch deutsche Standorte stehen weit vorn in der Gunst internationaler Investoren.

Die weltweit hohe Nachfrage nach Immobilieninvestments hält an. Mehr als die Hälfte der weltweit tätigen Investoren beurteilen die Lage positiv und beabsichtigen, die Zahl ihrer Akquisitionen in 2015 zu erhöhen.

Dies ist ein Ergebnis aus dem aktuellen Global Investor Intentions Survey des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

Insgesamt planen 53 Prozent der Investoren Zukäufe für das laufende Jahr. Mit 38 Prozent (2014: 28 Prozent) ist der Anteil derer gestiegen, die Investitionen außerhalb ihrer eigenen Region vorsehen.

Westeuropa bevorzugte Zielregion

An erster Stelle der Zielregionen liegt dabei laut CBRE mit einem Anteil von 31 Prozent vor allem Westeuropa. 27 Prozent sehen in Asien ihre Top-Standorte für Investitionen.

„Die asiatische Region ist mit ihrem stetigen Wirtschaftswachstum und langfristigem Wachstumspotenzial weiterhin sehr weit oben in den Präferenzlisten internationaler Investoren“, erklärt Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE Deutschland.

Deutschland zieht Investoren an

Deutschland steht nach Aussage von CBRE an zweiter Stelle der europäischen Zielregionen – auf Stadtebene kommen die deutschen Top-Standorte zusammen auf 14 Prozent.

„Wir verzeichnen auf dem deutschen Markt ein großes Interesse institutioneller Investoren aus dem Ausland, die im Jahr 2014 mit einem Transaktionsvolumen von knapp 18,5 Milliarden Euro den Wert des Vorjahres (9,4 Milliarden Euro) verdoppelt haben“, so Klein. „Für das laufende Jahr sehen wir eine weiter steigende Nachfrage, insbesondere nach großvolumigen Assets und Portfolios.“

London beliebtestes Anlageziel

Top-Zielregion für Investments bleibe nach wie vor London. Auch das Interesse an anderen Metropolen wie Tokio, Sydney, New York und Paris ist laut CBRE gleichbleibend hoch.

Auffällig sei jedoch, dass auch Städte wie Madrid, Dallas und Seattle zunehmend interessanter für Investoren werden und sich in die ersten zehn Städte einreihen.

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„Dies lässt auf die Suche der Investoren nach attraktiven Renditen schließen“, sagt Klein. „Diese finden sie zwar weiterhin auch in den Metropolen dieser Welt, doch ist gleichzeitig erkennbar, dass Standorte abseits der Top-Märkte zunehmend attraktiver werden und Investoren Wert auf Diversifikation legen.“ (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

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