„Digitalisierung ganz oben auf der Tagesordnung“

Sie sind auch Vorstandsmitglied des BSI. Wie schätzen Sie die grundsätzlichen Perspektiven des Marktes für Publikums-AIF ein?

Anders als früher investiert der Anleger heute in einem vollumfänglich regulierten und beaufsichtigten Markt. Daher stellen sie eine attraktive Alternative zu Aktien, festverzinslichen Anlagen und direkten Immobilieninvestments dar. Sie bieten eine gute Risikodiversifikation bei ansprechender Rendite und überschaubaren Investitionssummen bereits ab 10.000 Euro. Doch Anleger sollten nicht nur auf attraktive Renditen schauen, sondern sich auch den Manager ihres Fonds genau anschauen. Nicht alle können wie beispielsweise Patrizia auf eine über 30-jährige Erfahrung zurückblicken.

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Wichtig ist auch, dass sich durch die Regulierung ganz viel im Sinne unserer Anleger verändert hat. Unsere Aufgabe im Verband ist, das noch stärker in die Breite zu kommunizieren. Da haben wir noch viel zu tun, bis wir alle erreicht haben. Wir tun gut daran, wenn wir für Privatkunden auf KAGB-Fonds setzen. Banken und Sparkassen werden Produkte außerhalb des regulierten Marktes nicht mehr anbieten. Als Verband ist es allerdings auch unsere Aufgabe, jetzt neue Branchen-Standards zu schaffen, die für mehr Transparenz und eine bessere Einheitlichkeit sorgen. Dabei sollten wir das Thema Digitalisierung ganz oben auf die Tagesordnung nehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die die Branche nutzen sollte.

Interview: Kim Brodtmann und Frank O. Milewski

Foto: Gerhard Blank

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