NordLB verdient 2014 gut – Schiffskredite bergen weniger Risiko

Norddeutschlands größte Landesbank NordLB befreit sich zusehends aus dem Sog der Schifffahrtskrise. Im vergangenen Jahr konnte das Institut das Risikopolster für Kreditausfälle im Vergleich zum Vorjahr 2013 um rund 111 Millionen Euro reduzieren, wie aus den am Montag vorgelegten Eckzahlen hervorgeht.

Die NordLB befreit sich langsam aber sicher aus dem Sog der Schifffahrtskrise.

Der Vorsorgepuffer lag damit noch bei 735 Millionen Euro, wovon der Löwenanteil weiterhin auf das Kreditgeschäft mit der Seefrachtbranche entfällt.

Steuerlicher Sondereffekt sorgt für Plus

Unter dem Strich verdiente die NordLB 205 Millionen Euro, was im Vergleich mit 2013 zwar knapp 9 Prozent weniger ist.

Allerdings hatte zuvor ein steuerlicher Sondereffekt für ein einmaliges Plus gesorgt, wie das Geldhaus auf Basis der vorläufigen Zahlen mitteilte.

Nach neun Monaten hatte die NordLB im vergangenen Herbst mit 251 Millionen Euro noch mehr Überschuss ausgewiesen als in der Abrechnung zum Jahresende.

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Im Schlussquartal gab es allerdings nur deshalb rote Zahlen, weil die NordLB im Zusammenhang mit einem Rückzahlungsstopp der österreichischen Bank Heta rund 100 Millionen Euro Risikovorsorge aufbaute. Der Ausgang dieses Streits ist ungewiss, die NordLB will ihr Geld notfalls einklagen. Details ihrer Bilanz folgen Ende April.

Beim Gewinn vor Steuern stehen für 2014 rund 276 Millionen Euro – das ist nach 140 Millionen Euro im Vergleichsjahr 2013 nahezu eine Verdoppelung.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

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