Jamestown löst Fonds 28 vorzeitig auf

Der US-Spezialist Jamestown wird voraussichtlich 2017 den Publikumsfonds Jamestown 28 auflösen. 50 Prozent des investierten Eigenkapitals wurden Mitte Dezember bereits vor Steuern an die Anleger ausgezahlt.

Jamestwon-Chef Christoph Kahl

Der 2013 aufgelegte Fonds hatte 383,9 Millionen US-Dollar Eigenkapital in drei Objekte investiert und soll den Anlegern nach einer Mitteilung von Jamestown insgesamt einen Vorsteuerüberschuss von rund neun Prozent per annum bringen.

Im November 2016 wurde demnach der Bürokomplex Lantana in Santa Monica verkauft. Das zweite Investitionsobjekt – das Immobilienportfolio Millennium – werde der neben Jamestown 28 beteiligte Mehrheitsgesellschafter bis Mitte 2017 ganz übernehmen. Dann wird auch das dritte Investitionsobjekt des Fonds verkauft, kündigt Jamestown an.

„Deutlich früher als erwartet, können wir unseren Anlegern 118 Prozent Verkaufsrückflüsse bezogen auf das investierte Eigenkapital zurückzahlen“, freut sich Jamestown-Chef Christoph Kahl. Zusammen mit den Ausschüttungen von 5,25 Prozent jährlich ergebe sich für die rund dreieinhalbjährige Laufzeit ein Überschuss von 31,4 Prozent beziehungsweise rund 9 Prozent pro Jahr.

Nach Verkauf des letzten Investitionsobjektes werden die restlichen Verkaufsrückflüsse vor Steuern in Höhe von rund 68 Prozent des investierten Eigenkapitals an die Anleger in 2017 ausgeschüttet, so die Mitteilung. (sl)

Foto: Jamestown

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