13. April 2016, 09:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erneuerbare Energien: Furcht vor einem Fadenriss

Bei der Förderung der erneuerbaren Energien wird sich ab 2017 einiges ändern. Die Pläne des Bundes sind nicht unumstritten. Sowohl die Regierungschefs der norddeutschen Bundesländer als auch die Asset Manager stehen den Änderungen eher skeptisch gegenüber.

Windpark-Erneuerbare-Energien in Erneuerbare Energien: Furcht vor einem Fadenriss

Auf Stromerzeugung aus Windkraftanlagen an Land entfiel 2015 ein Anteil von zwölf Prozent.

Ökostrom ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch, mit voraussichtlich 30 Prozent hatten die Renewables nach vorläufigen Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im vergangenen Jahr den größten Anteil an der Stromerzeugung.

Bandbreite an Investitionsvehikeln

Der Rekordwert sei Folge neuer Anlagen sowie günstiger Witterungsverhältnisse, teilte der Verband im Dezember in Berlin mit.

Auf Stromerzeugung aus Windkraftanlagen an Land entfiel ein Anteil von zwölf Prozent, hinzu kamen 1,3 Prozent durch Windkraftanlagen auf dem Meer. Fotovoltaikanlagen hatten einen Anteil von 5,9 Prozent am Strommix. Biomasse erzielte nach Angaben des BDEW einen Anteil von 6,8 Prozent, die Stromerzeugung aus Wasserkraft belief sich auf drei Prozent.

Investments in Neu- und Bestandsanlagen sind nicht nur über Publikums-AIFs möglich. In keiner anderen Assetklasse befindet sich eine solche Bandbreite unterschiedlicher Investitionsvehikel in der Platzierung.

Von der Energiewende profitieren

Anleger, die von der Energiewende profitieren wollen, können neben AIFs unter anderem auch in operativ tätige Gesellschaften und Anleihen investieren. Speziell im vergangenen Jahr sind verschiedene Produkte emittiert worden, die nicht unter das KAGB fallen, darunter neben operativen KG-Beteiligungen auch Namensschuldverschreibungen und Nachrangdarlehen.

Für die Anbieter haben diese Produkte einen wesentlichen Vorteil: Sie sind weniger streng reguliert als AIFs und deshalb mit weniger Aufwand zu konzipieren. Das hält auch die Kosten niedrig.

Seite zwei: Neue Regeln ab 2017

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

bAV-Reform: Garantieverzicht – die einzige Möglichkeit auf realen Zugewinn

Das Niedrigzinsniveau dürfte durch die Coronakrise und die Geldpolitik der EZB für das gesamte Jahrzehnt zementiert sein. Vor dem Hintergrund wird auch für die betriebliche Altersvorsorgung die Möglichkeit eines vollständigen Garantieverzichts diskutiert. Wie eine bAV-Reform aussehen müsste. Von Dr. Friedemann Lucius, Vorstandsvorsitzender des Instituts der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung (IVS).

mehr ...

Immobilien

Marc Drießen startet mit Bloxxter erste Token-Emission

Das Hamburger Start-Up Bloxxter kündigt den Start seines ersten Projekts „Städtisches Kaufhaus und Reclam-Carrée Leipzig“ an. Die Emission hat ein beachtliches Volumen und erfolgt rein digital, soll aber auch freie Finanzvermittler einbinden. Dahinter steht ein bekanntes Gesicht in der Sachwertbranche.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Privatanleger vom Boom bei Homeoffice profitieren können

Die globale Multi-Asset-Investitionsplattform eToro startet ein neues Portfolio, das Privatanlegern ermöglichen soll, in eine Reihe von Unternehmen zu investieren, die wesentlich vom Boom “Remote Work”, also dem Arbeiten von zu Hause, profitieren.

mehr ...

Berater

Rekrutierung: “Am unternehmerischen Erfolg partizipieren”

Cash.-Interview mit Alexander Lehmann, Vorstand für Marketing und Vertrieb beim Maklerpool Fondskonzept, über erfolgreiche Methoden und Strategien bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften.

mehr ...

Sachwertanlagen

LHI Gruppe erwirbt ersten Solarpark in Dänemark

Für einen seiner Investmentfonds für Institutionelle Investoren, hat der Asset Manager LHI aus Pullach i. Isartal im Norden Jütlands, etwa drei Kilometer vor der Küste, einen Solarpark vom Entwickler European Energy A/S erworben.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...