ThomasLloyd investiert im indischen Solarmarkt

Die ThomasLloyd Group hat einen maßgeblichen Anteil an der in Delhi ansässigen SolarArise India Projects Pvt Ltd. erworben. SolarArise ist Eigentümer und Betreiber von netzgekoppelten Solarstromprojekten in Indien mit einer Leistung von aktuell 130 MW. Durch das Investment von ThomasLloyd kann SolarArise die existierende Kapazität um etwa weitere 250 MW ausbauen.

Bei den geplanten Projekten handelt es sich sowohl um Projekte auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene als auch ausgewählte privatwirtschaftliche Projekte, die von langfristigen Stromabnahmeverträgen (PPAs) profitieren.

ThomasLloyd erweitert den Kreis der SolarArise-Gründergesellschafter, der sich aus der European Initiative on Clean, Renewable Energy, Energy Efficiency and Climate Change related to Development SICAV SIF in relation to Global Energy Efficiency and Renewable Energy Fund (GEEREF), beraten durch die European Investment Bank Group, dem Core Infrastructure India Fund (CIIF), gemanagt von der Kotak Mahindra, sowie dem Gründerteam zusammensetzt. Durch seine Beteiligung wird ThomasLloyd der größte Aktionär des Unternehmens.

Pionierarbeit im indischen Solarmarkt

Die Gründer – Tanya Singhal, Anil Nayar und James Abraham – sind erfahrene Experten, die seit 2009 Pionierarbeit im indischen Solarmarkt geleistet haben. Sie haben unter anderem die Solarpolitik Indiens mitinitiiert, technische Innovationen in der Branche auf den Weg gebracht und als Vorreiter Solar-Großkraftwerke entwickelt sowie finanziert. Das derzeitige Projekt-Portfolio spiegelt ihre Kompetenzen in den Bereichen Technologie, Realisierung und Finanzierung wider. James Abraham und Tanya Singhal waren zuvor für die Boston Consulting Group tätig, James Abraham als Senior Partner und Mitgründer der BCG India. Anil Nayar war zuvor Senior Partner bei KPMG in Kanada und Indien.

Erste Investition in erneuerbare Energien in Indien

ThomasLloyds Beteiligung verteilt sich auf die ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Holding GmbH, den ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund SICAV und den ThomasLloyd SICAV – Sustainable Infrastructure Income Fund. Diese Transaktion ist ThomasLloyds erste Investition in erneuerbare Energien in Indien. Über das derzeitige Portfolio hinaus beabsichtigt ThomasLloyd, zusätzliche Kapazitäten von mehr als 1 GW netzgekoppelter Solarkraftwerke für den schnell wachsenden indischen Inlandsmarkt zu entwickeln.

Für ThomasLloyd sagte Nandita Sahgal Tully, Managing Director Merchant Banking: „Diese Partnerschaft unterstreicht unsere Ambitionen, das riesige Potenzial Indiens bei erneuerbaren Energien zu nutzen. Wir wollen uns am Aufbau von Solaranlagen in mehreren Bundesstaaten aktiv beteiligen. Unsere Strategie ist es, ein Portfolio aufzubauen, das aus hochwertigen, mittelgroßen, netzgekoppelten Anlagen mit langfristig diversifizierten Stromabnahmeverträgen besteht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem SolarArise Managementteam und anderen Stakeholdern, um dieses Ziel zu erreichen.“

„Wachsenden Energiebedarf Indiens nachhaltig und umweltfreundlich decken“

ThomasLloyd Chairman und Group CEO Michael Sieg kommentierte: „Mit Blick auf unsere Erfolgsbilanz beim Impact Investing in Südostasien wollen wir mit unserem ersten bedeutenden Investment auf dem indischen Subkontinent dazu beitragen, den wachsenden Energiebedarf Indiens auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu decken. Wir unterstützen so das von der indischen Regierung in ihrer Nationalen Solarmission festgelegte Erneuerbare-Energien-Ziel, bis 2022 eine installierte Solarkapazität von 100 GW zu erreichen.“

Für das SolarArise-Management ergänzte Gründer und Geschäftsführer Anil Nayar: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der ThomasLloyd Group. Ihr Qualitätsanspruch und Ziel, langfristige Werte zu kreieren, passt zu unserer eigenen Ausrichtung auf Technologie, Finanzierung und Betrieb über die gesamte Lebensdauer einer Anlage. Jetzt wollen wir unser Portfolio durch die langfristige Partnerschaft gemeinsam ausbauen und so zu Indiens Ziel einer sauberen Energiezukunft beitragen.“ (fm)

Foto: Shutterstock

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