Baker Tilly legt bei AIF-Beratung kräftig zu

Das Beratungsunternehmen Baker Tilly hat im Jahr 2018 sein Geschäft im Bereich Fund Solutions stark ausgeweitet. Gegenüber dem Vorjahr konnte das Beratungshaus das begleitete Fondsvolumen mehr als verdreifachen.

Martina Hertwig, Partnerin und Wirtschaftsprüferin bei Baker Tilly: „Schwerpunkte sind Prospektgutachten sowie die Beratung bei der rechtlichen und steuerlichen Konzeption.“

Insgesamt wurden 20 Alternative Investmentfonds (AIFs) mit einem geplanten Fondsvolumen von rund 1,65 Milliarden Euro (2017: 520 Millionen Euro) auf dem Weg zur BaFin-Vertriebsgenehmigung begleitet, teilt das Unternehmen mit. Das Eigenkapital dieser Fonds summiert sich auf rund 970 Millionen Euro (2017: 400 Millionen Euro).

Bei den 20 Fonds handelt es sich um einen offenen Spezial-AIF und 19 geschlossene AIFs. Die geschlossenen Vehikel verteilen sich auf sieben Spezial-AIFs und zwölf Publikums-AIFs. Damit hat Baker Tilly rund 40 Prozent der neuen Publikums-AIFs im Jahr 2018 begleitet.

„Deutlicher Sprung nach oben“

Wie schon im Vorjahr investiert der allergrößte Teil der Fonds (17) in die Assetklasse Immobilien. Die verbleibenden drei Fonds entfallen auf die Assetklassen Private-Equity und Erneuerbare Energien.

Martina Hertwig, Partnerin und Wirtschaftsprüferin bei Baker Tilly sowie Mitglied im Vorstand des Immobilienverbands ZIA, kommentiert: „Wir haben im Bereich Alternative Investmentfonds einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Darin spiegelt sich auch die positive Marktentwicklung wieder. Die Schwerpunkte bei der Begleitung von AIFs zur BaFin-Genehmigung sind die Erstellung von Prospektgutachten sowie die Beratung bei der rechtlichen und steuerlichen Konzeption.“

Seite 2: Luxemburg gewinnt an Bedeutung

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