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9. März 2005, 00:00
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Deutsche sehen Rürup-Rente skeptisch

Nur 1,7 Prozent der Deutschen wollen eine Rürup-Rente abschließen. 42 Prozent lehnen das Produkt ab, 32,9 Prozent wissen zu wenig oder gar nichts darüber und 21,8 Prozent sind noch unschlüssig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern unter 55 Jahren durch den Finanzdienstleister Delta Lloyd, Wiesbaden, in Zusammenarbeit mit TNS Infratest, München.

Die Hauptgründe der Ablehner: Entweder fühlen sich die Befragten bereits ausreichend für das Alter abgesichert (54,7 Prozent) oder die Produkteigenschaften werden abgelehnt (43,4 Prozent). Weitere 23,9 Prozent können sich derzeit keine Rürup-Rente leisten, für 7,8 Prozent ist Altersvorsorge momentan kein Thema.

Bei den Wenigen, die planen, einen Vertrag abzuschließen, ist die Rente bei Männern beliebter als bei Frauen. Des Weiteren ist die Gruppe der bis 29-Jährigen aufgeschlossener als mittlere Altersgruppen und für Personen mit mittlerer Reife ist das Produkt attraktiver als für Abiturienten und Personen mit Hauptschulabschluss. Bei den Berufsgruppen ist die Rürup-Rente am ehesten bei Arbeitslosen und bei Angestellten beliebt und Hausfrauen sowie Arbeiten planen keinen Abschluss.

Ferner kam zum Vorschein, dass die Rürup-Rente für Jüngere eher in Frage kommt als für Ältere: Bei den 50- bis 55-Jährigen lehnen 60,3 Prozent das Produkt gänzlich ab, bei den 40- bis 49-Jährigen 50,5 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 43,5 Prozent, bei den 20- bis 29-Jährigen 32,2 Prozent und bei den 14- bis 19-Jährigen lediglich 13,1 Prozent.

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