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10. März 2005, 00:00
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Nürnberger mit Rekord bei Neugeschäft

Die Nürnberger Versicherungsgruppe hat vom Schlussverkauf steuerbefreiter Kapitallebensversicherungen profitiert und den Konzernjahresüberschuss im Geschäftsjahr 2004 auf mehr als 15,5 Millionen Euro verdoppelt. ?Das Neugeschäft hat Rekord-Marken erreicht?, sagte Vorstandsvorsitzender Günther Riedel bei der Bilanz-Pressekonferenz in Nürnberg.Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2004 weist der Konzern einen Überschuss vor Steuern von 61 Millionen Euro aus. Nach Steuern verbleibt ein Überschuss von 15,5 (Vorjahr 7,6) Millionen Euro ? eine Steigerung zum Vorjahr um 103,5 Prozent. ?Die Rahmenbedingungen für eine weitere Erhöhung des Ergebnisses im Jahr 2005 erachten wir als günstig?, so Riedel.

Äußerst erfreulich entwickelte sich das Versicherungsneugeschäft in den Segmenten Leben- und Krankenversicherungen. Die Neubeiträge wuchsen in der Lebensversicherung um 15,4 Prozent, in der Krankenversicherung um 42,7 ProzentInsgesamt legten die Neubeiträge im Konzern um 12,9 Prozent auf 626 Millionen Euro zu. Am Stichtag 31. Dezember 2004 hatten die Versicherungsgesellschaften der Nürnberger 7,465 Millionen Verträge im Bestand. Gleichzeitig überschritt die Nürnberger Lebensversicherung erstmalig die Grenze von drei Millionen Verträgen. Die gebuchten Bruttobeiträge des Konzerns stiegen um 2,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. In der Lebensversicherung erhöhten sie sich um 1,9 Prozent auf 1,905 Milliarden Euro. (Berufsunfähigkeitsversicherungen 387,7 Millionen Euro, Fondsgebundene Leben- und Rentenversicherungen 596,6 Millionen Euro, Kapitallebensversicherungen947,7 Millionen Euro).

Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Neuverträge um 43,3 Prozent auf 413.628 Abschlüsse. Allein im Dezember 2004 verbuchte die Gesellschaft rund ein Viertel ihres Neugeschäfts im Segment Leben. Insgesamt wuchs die Beitragssumme um 16,3 Prozent auf 388 Millionen Euro. Gemessen am gesamten Bestand nach Versicherungssumme liegt die Nürnberger damit auf Rang drei im deutschen Versicherungsmarkt. Das Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) hatte einen Anteil vom 17 Prozent an Umsatz im Segment Leben. ?Rund 70 Prozent des Umsatzes kamen von Seiten des freien Vertriebs?, sagt Dr. Werner Rupp, Vorstandssprecher der Nürnberger Personenversicherungsgruppe. Den Rest steuerte die Stammorganisation bei.

Mit Blick auf das Jahresziele 2005 hob Konzern-Chef Riedel abschließend hervor, dass die Nürnberger bei den Beitrags-Einnahmen in Leben auf rund 2 Milliarden Euro wachsen wolle und im gesamten Konzern auf 3 Milliarden Euro. Darüber hinaus solle die Bestandsumme die 100 Milliarden Euro Grenze überschreiten.

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