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21. Juni 2005, 00:00
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Öffentliche Versicherer melden Einbruch

Die öffentlichen Lebensversicherer haben im Neugeschäft im ersten Quartal 2005 einen deutlichen Rückgang hinnehmen müssen. ?Das Neugeschäft in der Lebensversicherung ist um 50 bis 60 Prozent eingebrochen?, sagte Michael Scharr, Vorsitzender des Lebens-Ausschusses des Verbandes öffentlicher Versicherer, Düsseldorf, bei der Bilanzpressekonferenz des Verbandes.

Für das Geschäftsjahr 2004 zieht die Gruppe der öffentlichen Versicherer dagegen eine positive Bilanz: Mit Bruttoeinnahmen von 16,11 Milliarden Euro erreichen die öffentlichen Versicherer einen Marktanteil von 10,8 Prozent. Dabei entfielen rund 92 Prozent des Neugeschäftes auf fünf Gesellschaften: Die Versicherungskammer Bayer, die Provinzial Nordwest, die SV Sparkassenversicherung, die Provinzial Rheinland und die VGH-Gruppe.

Besonders lebhaft verlief nach Aussage von Dr. Heiko Winkler, Vorsitzender des Verbands öffentlicher Versicherer das Neugeschäft im Bereich Lebensversicherung. Die Anzahl der Neuverträge nahm um über 48 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Euro zu. Bei der Versicherungssumme erreichte die Gruppe rund 26 Milliarden Euro. Ein Plus von rund 33 Prozent. Die Anzahl der Verträge betrug zum Jahresende 8,1 Millionen Policen mit einer Versicherungssumme von 204 Milliarden Euro.

Für das Sachversicherungsgeschäft meldet der Verband für 2004 ein moderates Wachstum von 2,2 Prozent auf 7,15 Milliarden Euro. Nach eigenen Aussagen kommen die Gesellschaften nun auf einen Marktanteil von 13,8 Prozent.

Die beiden Krankenversicherer des Verbandes ? die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung ? konnten Umsatzzuwächse verbuchen. Sie steigerten ihre Beitragseinnahmen um 6,9 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Die Zahl der Versicherten stieg auf 2,2 Millionen.

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