Vertriebspartner erhöhen den Erfolg

Die Hamburger Versicherung Volksfürsorge spricht ihren Vertriebspartnern einen wesentlichen Anteil am Vertriebserfolg des Unternehmens im vergangenen Jahr zu. Über 40 Prozent des Neugeschäfts in der Lebensversicherung bezogen auf die Beitragssumme seien demnach von Maklern, Mehrfachagenten und Vertrieben vermittelt worden. Damit sind die Vertriebspartner eine effektive Ergänzung der Stammorganisation geworden, teilte Hans Melchiors, Vorstandsmitglied für die betriebliche Altersvorsorge mit.

So haben die Vertriebspartner im Jahr 2004 im Bereich der Lebensversicherungen eine Vertriebsleistung (eingelöste Versicherungsscheine und sonstige Erhöhung) von 100,7 Millionen Euro laufenden Jahresbeitrag erbracht. Das ist eine Steigerung um 26,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Stückzahl kletterte um etwa 42 Prozent auf rund 153.000 Stück (Vorjahr: 107.000). Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der unabhängigen Vertriebspartner, mit denen die Volksfürsorge zusammenarbeitet. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um fast 500 auf 6.238 in 2004 erhöht.

Aufgrund der gestiegenen Bedeutung des Maklersegments baut die Generali-Tochter nun den Bereich Vertriebspartner um. Der bisherige Vertriebsvorstand Wolfgang Stopp wird sich in Zukunft ausschließlich um die Stammorganisation kümmern, während der sonstige Vertrieb dem Vorstandsmitglied Jörn Stapelfeld unterstellt wird.

Um den Absatz über den freien Vertrieb weiter zu forcieren, investieren die Hamburger zudem in den Maklerservice. Verbessert werden sollen unter anderem die Antragsbearbeitung, Policierung oder auch die Courtageabwicklung für die freien Vertriebspartner. Ziel ist es, den Anteil der freien Partner am Gesamtumsatz auf rund 50 Prozent zu steigern, sagt Oliver Brüß (39), neuer Abteilungsdirektor des Bereichs Vertriebspartner (Makler, Generalagenten, Strukturvertriebe). Brüß ersetzt Rainer Schwesinger.

Auch insgesamt war das Geschäftsjahr 2004 für die Volksfürsorge erfolgreich: 450.000 Lebensversicherungsverträge (ein Plus von 19,1 Prozent gegenüber 2003) und ein laufender Jahresbeitrag von 260,3 Millionen Euro (Vorjahr: 226,3 Millionen Euro).

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