Anzeige
Anzeige
9. Februar 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Regierung will Versicherte stärken

Das Bundesjustizministerium hat die Eckpunkte für eine Reform des Versicherungsvertragsgesetzes vorgelegt. Laut Gesetzesinitiative sollen die Versicherungsunternehmen künftig verpflichtet werden, ihren Kunden rechtzeitig vor Abschluss eines Vertrags die wesentlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen, sowie das Beratungsgespräch zu dokumentieren.

Vernachlässigt ein Kunde grob fahrlässig seine aus dem Vertrag resultierenden Aufklärungs- und Sorgfaltspflichten, soll er nicht wie bisher alle Ansprüche auf die Versicherungsleistung verlieren, kündigte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries an.

Im Bereich der Lebensversicherungen will Zypries die Beteiligung an Überschüssen per Gesetz als Regelfall verankern lassen, so wie es das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Juli gefordert hatte. Damit erhalten Anleger erstmals ein Anrecht auf noch nicht realisierte Gewinne, die so genannten stille Reserven.

Wie bisher soll es jedoch weiterhin möglich sein, Verträge auch ohne eine Überschussbeteiligung abzuschließen. Abschlusskosten für eine Lebensversicherung werden den Angaben des Justizministeriums zufolge künftig auf fünf Jahre verteilt. Nach den Plänen der Ministerin soll das Gesetz Anfang 2008 in Kraft treten.

Allerdings muss es zuvor noch in der großen Koalition abgestimmt werden und das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Es würde dann auch für bereits laufende Policen gelten.

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

GDV-Statistik: Mehr Einbrüche im Winter

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche nimmt von Oktober bis März im Schnitt um 40 Prozent zu. Das zeigen die Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Mit diesen Kosten müssen Wohnungseigentümer planen

Eigentümer einer Wohnung müssen keine Miete mehr zahlen, doch sollten sie neben den Kreditraten auch die Kosten für Instandhaltung und das Hausgeld einplanen. Baufi24 hat zusammengefasst, welche Kosten anfallen und was Wohnungsbesitzer beachten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

“Kreditanalyse ist wichtiger denn je”

Seit der Finanzkrise ist fast ein Jahrzehnt vergangen, doch die Effekte an den Kreditmärkten sind weiterhin spürbar. Ein Gastbeitrag von Tatjana Greil-Castro von Muzinich & Co.

mehr ...

Berater

“Family Offices haben die Finanzkrise besser überstanden”

Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) hat seit 2008 in insgesamt fünf Studien den Family-Office-Markt im deutschsprachigen Raum untersucht. BFZ-Präsident Professor Dr. Wolfgang Gerke hat mit Cash. über die Ergebnisse der Studienreihe und die letzte Erhebung gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity verkauft weiteres Objekt aus dem Fonds Nr. 6

Die Publity AG aus Leipzig hat für den geschlossenen Publikums-AIF „Publity Performance Fonds Nr. 6“  einen 3.000 Quadratmeter großen Bürokomplex in Unterschleißheim (Landkreis München) veräußert.

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...