WWK setzt auf bAV

Das Alterseinkünftegesetz 2005 hat auch die WWK Versicherungsgruppe, München, in Mitleidenschaft gezogen. So reduzierte sich der Neuzugang beim Jahresbeitrag um 28,3 Prozent auf 158,1 Millionen Euro. Gemessen an der Versicherungssumme verringerte sich der Neuzugang um 24,9 Prozent auf 5,63 Milliarden Euro.

Bei den gebuchten Bruttobeiträgen konnte das Unternehmen leicht zulegen (Plus 6,2 Prozent) und erreicht zum Jahresende 801,9 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen inklusive des Anlagestocks der fondsgebundenen Lebensversicherung erhöhten sich um 8,2 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro.

Zufrieden zeigte sich das Unternehmen nach eigenen Aussagen mit der Entwicklung der in den Kapitalanlagen enthaltenen Bewertungsreserven, die um 12,7 Prozent zulegten. Die Aktiv- und Passivreserven zum 31. Dezember beziffert die WWK auf 734,8 Millionen Euro. Die Nettoverzinsung der konventionellen Kapitalanlagen beträgt 5,2 Prozent. Die Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 liegt bei durchschnittlichen 4,3 Prozent.

Zum 1. Januar 2006 hat die WWK einen Schlussüberschussanteilfonds eingerichtet, der ? je nach Vertragskonstellation ? die mögliche Ablaufleistung für Kunden um bis zu fünf Prozent erhöhen soll.

Äußerst zufrieden zeigt sich der Münchener Versicherungskonzern dagegen mit der betrieblichen Altersvorsorge: Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Absatz um neun Prozent gesteigert werden. Der Anteil der bAV am Neugeschäft liegt zwischenzeitlich bei rund 25 Prozent. ?Unsere Entscheidung, die betriebliche Altersvorsorge als strategische Geschäftsfeld zu betrachten war richtig und wichtig?, bilanziert Dr. Reinhard Fuchs, Vorstandsvorsitzender der WWK.

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