Anzeige
20. November 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz-Studie: Basisrenten-Vorteile kaum bekannt

Die Basisrente entwickelt sich 2007 zu einem Verkaufschlager. Für 2007 rechnet der Gesamtverband der Deutschen Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft mit 350.000 Neuverträgen, ein Plus von 102 Prozent gegenüber 2006. Gleichwohl hat die breite Masse potenzieller Kunden ? Selbstständig und Angestellte mit höheren Gehältern ? die Basis-Rente noch gar nicht entdeckt. Nach einer aktuellen Studie der Kölner Unternehmensberatung psychonomics im Auftrag der Allianz Leben liegt das Marktvolumen bei mehr als 4,7 Millionen Kunden. Der Grund für die mangelnde Durchdringung nennt die Allianz Vorstand Dr. Maximilian Zimmerer die mangelnde Unkenntnis über die Möglichkeiten, die der Gesetzgeber in diesem Bereich geschaffen hat.

Dass die Basisrente bei vielen potentiellen Kunden noch ein ?Mauerblümchen-Dasein? führt, bestätigt sich bei den 500 von psychonomics befragten Personen. Bei Selbstständigen und Angestellten mit höherem Verdienst kommt nur neun Prozent der Befragten die Basis-Rente als Möglichkeit der individuellen Altersvorsorge in den Sinn. Dass es sich bei der Rürup-Rente um ein staatlich gefördertes Produkt handelt, wusste zumindest jeder Vierte. Große Unkenntnis gab es bei den Produktmerkmalen und den Vor- und Nachteilen: Die steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nannten 37 Prozent. Lediglich neun Prozent gaben die Flexibilität der Einzahlungen als Vorteil an und nur sechs Prozent die Unpfändbarkeit im Falle einer Arbeitslosigkeit.

Bei der Untersuchung gaben 96 Prozent an, bereits aktiv für das Alter vorzusorgen und weitere 72 Prozent, dass sie sich aktuell mit dem Thema beschäftigt haben. Die breite Unkenntnis bei der Basis-Rente führt Allianz-Vorstand Zimmer denn auch darauf zurück, dass das Produkt Basis-Rente erst 2005 eingeführt wurde und von den Bürgern noch ?gelernt? werden müsse. (dr)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

bAV-Reform vor allem für Niedrigverdiener attraktiv

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in der Einigung der Koalitionsfraktionen auf eine Stärkung der Betriebsrente vor allen Dingen Vorteile für Niedrigverdiener sowie kleine und mittlere Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

Bank of America stößt Vonovia ab

Aktien von Vonovia sind nicht mehr Teil des Portfolios der Bank of America, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor war die Bank einer der größten Aktionäre des Immobilienunternehmens.

mehr ...

Investmentfonds

BNP Paribas bündelt Privatkunden- und institutionelles Geschäft

Unter der Marke BNP Paribas Asset Management (BNPP AM) führt der Assetmanager der BNP Paribas Gruppe ab dem 1. Juni 2017 seine Investmentlösungen für institutionelle und private Investoren zusammen.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...