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30. April 2007, 00:00
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Deutsche uneins über Rente mit 67

44 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. Dies ist das Ergebnis der repräsentativen Gothaer-Studie (Forsa) unter 1.003 Deutschen über 18 Jahren, die noch nicht in Rente sind. Weitere Überraschung: 41 Prozent der Befragten wären sogar bereit, als Rentner weiterzujobben.

?Allerdings besteht zwischen den Erwerbstätigen ein großes Gefälle?, erklärt Maike Maaßen, Leiterin Produktmanagement der Gothaer Lebensversicherung AG. 64 Prozent der Selbstständigen und die Hälfte der Beamten haben kein Problem mit der Rente ab 67. Hingegen tun sich fast Dreiviertel (71 Prozent) der Arbeiter schwer damit. Darüber hinaus stellt Maaßen fest: ?Je höher der Bildungsgrad, desto höher ist die Bereitschaft bis 67 und darüber hinaus zu arbeiten.? So bejaht über die Hälfte der Abiturienten beziehungsweise Studierten die längere Lebensarbeitszeit. Hingegen können sich nur 30 Prozent der Hauptschüler dies vorstellen.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass 41 Prozent sogar als Rentner weiterarbeiten wollen. Die Hälfte von ihnen (48 Prozent) wünscht, als Berater im jetzigen Beruf weiter tätig zu sein. Offensichtlich ist der Wunsch groß, Erfahrung und Wissen an jüngere Kollegen weiterzugeben. Weniger gefragt sind gering qualifizierte Jobs wie Haushalts- oder Gartenhilfe (zehn Prozent), Pförtner, Hausmeister oder Nachtwächter (sieben Prozent) oder Verkäufer/Kassierer (drei Prozent).

Länger arbeiten oder nicht ? wer seinen Lebensstandard im Ruhestand halten will, sollte erst schauen, wie viel Rente er vom Gesetzgeber zu erwarten hat und wie hoch die Rentenlücke in etwa sein wird, empfiehlt die Gothaer. Der jährliche Bescheid der Bundesanstalt für Angestellte gebe Aufschluss darüber.

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