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11. April 2007, 00:00
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Deutscher Ring meldet Wachstum in 2006

Die Versicherungsgruppe Deutscher Ring, Hamburg, hat ihre Bruttoüberschüsse nach Ertragssteuern im Geschäftsjahr 2006 auf 277,8 Millionen Euro gesteigert. Dies entspricht einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Unternehmensangaben verlief insbesondere das Krankenversicherungs-Geschäft erfolgreich. So erhöhte sich das Neugeschäft im Vergleich zu 2005 um 34 Prozent. Der Versicherungsbestand wuchs bei den Krankenvoll-versicherungen um zwei Prozent und bei den Zusatzver-sicherungen um 1,8 Prozent. Die gebuchten Bruttobeiträge legten trotz niedrigerer Versicherungsbeiträge um 0,9 Prozent auf 462,5 Millionen Euro zu. Für das erste Quartal 2007 meldet die Gesellschaft bereits einen Anstieg des Neugeschäfts um 60 Prozent.

Auch der Geschäftsbereich ?Leben? wuchs nach Unternehmensangaben erfreulich. Nach Angaben der Gesellschaft stiegen die Bruttobeiträge um 2,3 Prozent auf 584,2 Millionen Euro. Die Versicherungssumme im Neugeschäft wuchs um 4,2 Prozent. Der Grund: Fondsgebundene Versicherungen wurden sehr stark nachgefragt. Im Jahr 2006 entfielen 69 Prozent des Neugeschäfts darauf. Produkte im Segment betriebliche Altersvorsorge (bAV) wuchsen insgesamt um 15,4 Prozent.

Auf dem Markt für private Pflegeversicherungsprodukte hat der Deutsche Ring einen Anteil von 20 Prozent gewonnen. Erst Mitte 2006 hatte das Unternehmen eine eigene Pflegerentenversicherung eingeführt.Im Sachversicherungs-Bereich verbesserte sich das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung um 5,7 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge für das selbst abgeschlossene Geschäft stiegen um 0,3 Prozent auf 130,4 Millionen Euro.

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