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11. Januar 2007, 00:00
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IFRS: Bilanzdiskrepanz bei Versicherern

Die seit 31. Dezember 2005 für börsennotierte deutsche Versicherungsunternehmen verbindliche Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) führt zu eklatanten Unterschieden in der Bilanzierung. Zu diesem Ergebnis ist die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte Deutschland, München, in ihrer Studie ?IFRS-Konzernabschlüsse inländischer Versicherungen? gekommen. So sind bei den untersuchten Assekuranzen, die erstmals IFRS angewendet haben, teilweise Differenzen von minus neun Prozent bis zu plus 64 Prozent gegenüber der vorher genutzten Rechnungslegungspraxis auszumachen.

Entscheidende Gründe für die Diskrepanz sind laut Deloitte einerseits die Wahlmöglichkeit der Rechnungslegungsmethoden innerhalb der IFRS, die von den einzelnen Versicherungen in Anspruch genommen wird und andererseits die vorher genutzten Standards wie US-GAAP oder die des HGB. Derartige Unterschiede in den Bilanzen erschweren nach Einschätzung von Deloitte eine Vergleichbarkeit der Versicherungsunternehmen. Die Gesellschaft erwartet jedoch, dass sich die Unterschiede nach einer Eingewöhnungsphase angleichen werden.

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