6. Dezember 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kunde würde mehr für Kfz-Police zahlen

Jeder zweite Autofahrer ist bereit, höhere Prämien zu zahlen, um nach einem Unfall seine Schadenfreiheitsklasse zu behalten.
Dies treffe insbesondere auf Kleinwagenfahrer und Nichterwerbstätige zu. So lautet das Ergebnis der repräsentativen Studie “Kundenkompass Kfz-Versicherung”, die das F.A.Z.-Institut, Frankfurt, im Auftrag der Axa, Köln, durchführte.

Hintergrund: Nach einem Schaden nimmt die Kfz-Versicherung normalerweise eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) vor. Mittels eines vertraglich vereinbarten Rabattschutzes kann dies verhindert werden. Dieser erlaubt jeweils einen Haftpflicht- sowie Vollkaskoschaden pro Jahr, ohne dass der Versicherte in eine niedrigere SF-Klasse gelangt. 51 Prozent der Kleinwagenfahrer sind bereit, für diese Zusatzabsicherung mehr zu zahlen. Auch 47 Prozent der Besitzer von Autos der oberen Mittelklasse würden für den Rabattschutz tiefer in die Tasche greifen. Zudem wünschen sich Nichterwerbstätige eher einen Verbleib in ihrer Schadenfreiheitsklasse als Erwerbstätige (52 gegenüber 48 Prozent).

Um im Schadenfall eine Rückstufung in niedrigere Schadensfreiheitsklassen auszuschließen, bietet die Axa den Baustein joker plus an. Dieser kann ab Schadensfreiheitsklasse vier und einem Alter von 25 Jahren abgeschlossen werden. Damit haben Kunden einen Haftpflicht- und einen Vollkaskoschaden pro Jahr “frei”, ohne dass sie in eine niedrigere SF-Klasse zurückgestuft werden oder sich der Versicherungsbeitrag erhöht. Der Mehrbeitrag für joker plus beträgt 15 Prozent auf den Haftpflicht- und Vollkaskobeitrag. (aks)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Immobilien

Mehr Klimaschutz beim Wohnen geht nur mit fairer Kostenverteilung

„Deutschland wird die Klimaziele beim Wohnen nur dann erreichen können, wenn bei allen Maßnahmen drei Grundprinzipien befolgt werden: Energieerzeugung vor Ort im Wohnviertel muss endlich für alle ermöglicht werden. Es ist wirksame staatliche Zuschussförderung notwendig und die Kosten müssen gerecht zwischen Vermietern und Mietern verteilt werden“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

mehr ...

Investmentfonds

Die Angst vor dem Brexit ist zurück

Der Brexit machte den größten Teil dieses Jahres keine Schlagzeilen, weil beide beteiligten Parteien – Großbritannien und Europa – in eine dringendere Krise in Form einer Pandemie verwickelt waren. Die beiden Seiten tauschen sich immer noch heftig innerhalb der Brexit-Verhandlungen aus, gleichzeitig rückt der 31. Dezember 2020 als Frist für eine Einigung über die Bedingungen ihrer künftigen Beziehungen schnell näher. Ein Kommentar von Mobeen Tahir, Associate Director Research, WisdomTree

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...